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Auf dem Römerberg dürfen auch Car-Sharer nicht parken.
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Auf dem Römerberg dürfen auch Car-Sharer nicht parken.

Mobilität

Frankfurt: Gelockerte Parkregel für Carsharing

  • Florian Leclerc
    vonFlorian Leclerc
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Damit sich Carsharing-Anbieter nicht vom Markt zurückziehen, lockert die Koalition die Parkregel. Anlass waren Beschwerden aus Bornheim.

Die Koalition weicht beim Carsharing die Vorschrift fürs Parken von Free-Floating-Fahrzeugen auf. Die Anbieter Book-n-Drive, Flinkster, Car-2-Go und Stadtmobil zahlen nun 900 Euro pro Jahr und Fahrzeug für einen Stellplatz im bewirtschafteten Parkraum.

Bislang war diese Regelung an eine bestimmte Quote von Elektroautos gebunden. So konnten bislang Anbieter, die 75 Prozent Elektroautos in ihrer Flotte haben, davon Gebrauch machen. Ab 2024 sollten sogar alle Carsharing-Fahrzeuge elektrisch sein, um mit Rabatt parken zu können.

Carsharing Frankfurt: Keine E-Quote bis 2023

In Frankfurt liegen die Parkgebühren in bewirtschafteten Zonen in der Innenstadt und Teilen von Sachsenhausen bei 1 Euro für 15 Minuten, außerhalb der Innenstadt bei 50 Cent für 15 Minuten. Schon jetzt konnten die Anbieter diese Elektro-Quote aber nicht erfüllen und zogen sich teilweise zurück, unter anderem aus Bornheim. Bis März 2023 gilt nun auf Beschluss der Koalition eine entschärfte Satzung ohne E-Quote.

„Wir möchten die Nutzer:innen von Free-Floating-Carsharing mit einem Moratorium zur Aussetzung der E-Quote unterstützen“, sagte Wolfgang Siefert, der verkehrspolitische Sprecher der Grünen im Römer. Carsharing könne den Entschluss begünstigen, das eigene Auto abzuschaffen.

Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) wies darauf hin, dass Menschen, die das Carsharing nutzen wollten und die in Bewohnerparkzonen wohnten, einen Bewohnerparkausweis auch für Carsharing beantragen könnten. Damit könnten Nutzer:innen mit einem beliebigen Fahrzeug eines Carsharing-Anbieters in der jeweiligen Bewohnerparkzone dann gebührenfrei parken.

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