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Gemüse aus der Region hilft der Gesundheit und dem Klima.
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Gemüse aus der Region hilft der Gesundheit und dem Klima.

Nachhaltigkeit

Frankfurt: Geld und Ideen für die Ernährungswende

  • Thomas Stillbauer
    VonThomas Stillbauer
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Stadt und Bürger AG suchen bei zwei Veranstaltungen nach neuen Ansätzen für eine gesunde und nachhaltige Landwirtschaft. Beteiligung ist ausdrücklich erwünscht.

Gesunde und regional erzeugte Lebensmittel sind in der Gunst der Bevölkerung stark gestiegen. Aber wie sorgen wir dafür, dass genug nachhaltige Produkte zur Verfügung stehen? Damit beschäftigen sich zwei Veranstaltungen.

Für Donnerstag, 27. Mai, 18 Uhr, sind Bürgerinnen und Bürger zum digitalen Green-City-Dialog eingeladen. Das Umweltamt will dann mit Gästen klären, wie Städte der Verantwortung für eine nachhaltige Ernährung gerecht werden können: Was können Landwirtschaft und Bürger:innen dafür tun? Wie setzt sich der Ernährungsrat Frankfurt ein?

Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) diskutiert darüber und auch über die Rolle des Klimawandels mit der Agrarwissenschaftlerin Maria Finckh von der Uni Kassel, Susanne Freifrau von Münchhausen vom Ernährungsrat, Nikolaus Bretschneider-Herrmann vom Fachbereich ländlicher Raum des Hochtaunuskreisausschusses und Werner Ebert vom Umweltreferat der Stadt Nürnberg. Es moderiert Stephan Hübner vom Hessischen Rundfunk. Wer dabei sein möchte, meldet sich mit Namen unter der Mail-Adresse green.city@stadt-frankfurt.de an. Mehr Informationen online unter www.frankfurt-greencity.de oder bei Juliane Zenner im Umweltamt, Telefon 0 69 / 212 391 41.

Knapp zwei Wochen später wendet sich die Bürger AG für regionales und nachhaltiges Wirtschaften an Verbraucherinnen, Verbraucher – und an Leute, die investieren wollen. „Impact Investing meets Landwirtschaftswende“ heißt es auf neudeutsch am Mittwoch, 9. Juni, 13 bis 17 Uhr, im Haus am Dom und digital.

Impact Investing? „Das bedeutet: in die Möglichkeit investieren, dass sich wirklich etwas ändert, dass es einen langfristigen Impact gibt“, sagt Bürger-AG-Sprecher Joerg Weber, also eine langfristige Auswirkung. Worauf? Auf die Chancen, regionale nachhaltige Landwirtschaft zu stärken. Sie wachse zwar seit Jahren, aber nicht schnell genug. Helfen könnte: Geld. Unter anderem beim Erwerb der vielen kleinen Ackerflächen, die für den Umbau der Landwirtschaft benötigt würden, sagt Joerg Weber. Dieses Geld soll von Unternehmen kommen, die sagen: „Es geht uns nicht nur um Rendite und schnellen Profit, wir wollen etwas tun, das langfristig wirkt“, wünscht sich die Bürger AG. Sie wendet sich besonders an Firmen und Vermögensberatungen in Rhein-Main.

Mehr über dieses Impact Investing und ob es ein geeigneter Lösungsansatz sein kann, soll die Veranstaltung am 9. Juni ans Licht bringen. Dann treffen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Land- und Finanzwirtschaft mit Verbraucher:innen. Staatssekretär Oliver Conz aus dem hessischen Umweltministerium hat seine Teilnahme zugesagt. Im Anschluss an das Podiumsgespräch folgen verschiedene Arbeitsgruppen. Auch daran kann teilnehmen, wer möchte, entweder persönlich oder digital. Es gibt ein kleines Platzkontingent für Publikum direkt im Haus am Dom. Näheres zum Programm und zur Anmeldung (bis 4. Juni): buerger-ag-frm.de

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