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Der Heinrich-Kraft-Park in Frankfurt-Fechenheim.

Stadtverwaltung

Frankfurt geht gegen Sportanbieter in öffentlichen Parks vor

Die Stadt Frankfurt will gegen Geschäftsleute vorgehen, die in öffentlichen Parks gegen Bezahlung Sportkurse anbieten.

Die Stadt Frankfurt will gegen Geschäftsleute vorgehen, die in öffentlichen Parks gegen Bezahlung Sportkurse anbieten. Sie reagiert damit unter anderem auf Beschwerden von Anwohnern, die sich durch Lärm und Müll belästigt fühlten. Wie das zuständige Grünflächenamt am Mittwoch in Frankfurt mitteilte, wurden bereits vier Anbieter angeschrieben. Entsprechende Ordnungswidrigkeitsverfahren wurden nach Angaben von Behördenleiter Stephan Heldmann bislang jedoch noch nicht eingeleitet.

„Wir wollen den Frankfurtern nicht ihren Sport vermiesen, aber die kommerzielle Nutzung des öffentlichen Raums ist vom Magistrat nicht gewollt“, begründete Heldmann das Vorgehen. Seit mehr als 20 Jahren verbietet die Grünflächensatzung der Stadt bei einer Strafe von bis zu 1000 Euro, dass in den städtischen Grünanlagen Waren oder Dienstleistungen angeboten werden. In Frankfurt gibt es insgesamt 45 Parks, viele von ihnen stehen unter Denkmalschutz. (dpa)

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