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Ein neues Schild im Stadtwald am Goetheturm.
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Ein neues Schild im Stadtwald am Goetheturm.

Goetheturm

Frankfurt: Geduldssache Goetheturm

  • Oliver Teutsch
    vonOliver Teutsch
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Das Wahrzeichen ist wieder geöffnet, der Besuch aber nur Corona-konform möglich. Security soll Aufgang an langen Wochenenden regeln.

Heimlich, still und leise ist er wieder möglich geworden: der unverwechselbare Blick vom Goetheturm durch Baumwipfel auf die Frankfurter Skyline. Wie in jedem Jahr, so lange er stand, hat das Grünflächenamt den Turm zu Beginn des Aprils geöffnet. Angekündigt hatte das Umweltdezernat die Öffnung aber nicht. „Wir wollten jetzt keine Menschenmenge da hinlocken“, begründet eine Dezernatssprecherin die zurückhaltende Kommunikation.

Denn gerade an langen Wochenenden fürchtet die Stadt einen Ansturm auf das Wahrzeichen, auf das die Bürger:innen nach der Brandstiftung im Herbst 2017 so lange verzichten mussten. Daher soll an den entsprechenden Tagen ein Securityteam einen zu großen Andrang im Turm verhindern. Bis zu acht Menschen gleichzeitig dürfen sich im Treppenaufgang und auf der Plattform aufhalten. Zudem gilt eine Maskenpflicht. Zwar steht der Goetheturm nicht in der eigentlichen Maskengebotszone, sondern im schönen Stadtwald, aber die eineinhalb Meter Abstand, die pandemiebedingt gewahrt werden sollten, seien im Goetheturm ja gar nicht möglich, gibt das Umweltdezernat zu bedenken.

Die Geduld der Frankfurterinnen und Frankfurter sowie der Fans aus dem Umland wird also auf eine harte Probe gestellt. Erst gut drei Jahre ganz ohne Wipfel-Skyline-Blick, jetzt nur mit Kontaktbeschränkungen und mutmaßlichem Anstehen.

Am Wochenende 1./2 Mai, Himmelfahrt und Pfingsten will die Stadt die Security abstellen, an allen anderen Tagen vertraut das Umweltdezernat auf die Geduld und Einsicht der Menschen. „Wir können nur an die Kooperationsbereitschaft der Leute appellieren“, sagt die Sprecherin.

Nicht ganz einfach wird das, weil ja von unten schwer einsehbar ist, wie viele Menschen sich gerade im Turm befinden. Falls die Sache aus dem Ruder läuft, soll der zuständige Bezirk des Grünflächenamts ein Auge auf den Besucherandrang haben.

Anders als früher wird dem neuen Goetheturm eine Nachtruhe gewährt. Der Zugang ist laut Umweltdezernat möglich von acht Uhr morgens bis zum Einbruch der Dunkelheit, spätestens aber bis 20 Uhr.

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