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Auf der Gutleutstraße ist das Parken für Busse jetzt erlaubt.

Verkehr

Gebühren für Reisebusse in Frankfurt

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Fahrzeuge müssen in Niederrad oder im Gutleut parken, die Stellplätze am Sachsenhäuser Mainufer entfallen.

Reisebusse werden in Frankfurt vom kommenden Jahr an nicht mehr kostenlos parken dürfen. Die Stellplätze am Theodor-Stern-Kai und in der Gutleutstraße sollen bewirtschaftet werden, sagte Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) am Montag im Gespräch mit der FR. Auch auf der Berliner Straße soll eine Gebühr fällig werden – die Busse dürfen dort aber ohnehin nur 15 Minuten lang stehen. Gestrichen wurden Anfang August die Plätze zwischen Alter Brücke und Eisernem Steg am südlichen Mainufer.

Seit die Touristenzahlen in Frankfurt stark angestiegen sind, gibt es Diskussionen über die Frage, wo Reisebusse parken sollen, während sich die Passagiere die Stadt anschauen. An der Berliner Straße kam es teils zu chaotischen Szenen, weil die Fahrzeuge oft in zweiter Reihe standen. Die Stadt beschloss daraufhin, die Parkzeit auf 15 Minuten zu beschränken. Die Busfahrer sollen ihre Fahrgäste aussteigen lassen, wegfahren und sie später wieder einsammeln.

Die Parkdauer werde künftig auch stärker kontrolliert, sagte Oesterling. Da die Busfahrer von Januar an ein Handyticket lösen müssen, auf dem die Uhrzeit vermerkt ist, könnten die Verkehrspolizisten die Verstöße auch besser nachweisen.

Die Schilder, wonach die Busse am südlichen Mainufer zwischen Alter Brücke und Eisernem Steg parken dürfen, sind seit dem 1. August verschwunden. Diese Lösung hatte sich nicht bewährt, wie insbesondere der Ortsbeirat 5 befand. Statt auf die Skyline schauten die Menschen in Sachsenhausen regelmäßig auf eine Wand aus Bussen.

Die Parkplätze am Theodor-Stern-Kai (direkt hinter der Friedensbrücke) und in der Gutleutstraße seien hingegen gute Alternativen, sagte Oesterling. Pro Stunde müssen die Busfahrer dort 40 Euro bezahlen. Dabei gehe es der Stadt weniger darum, Einnahmen zu erzielen, sagte Oesterling. Vielmehr sollten Unternehmen davon abgehalten werden, ihre Fahrzeuge tagelang auf den Flächen abzustellen. Die Tourismus- und Congress GmbH habe allerdings darum gebeten, erst ab Januar Gebühren zu erheben, da die Reiseanbieter ihre Kalkulation für dieses Jahr schon abgeschlossen hätten.

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