Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

In Hessen hatten einige Gartencenter auch während des Lockdowns geöffnet. Andreas Arnold/dpa
+
In Hessen hatten einige Gartencenter auch während des Lockdowns geöffnet. Andreas Arnold/dpa

Corona

Frankfurt: Gartencenter hoffen trotz Corona auf Frühlingssaison

  • Steven Micksch
    VonSteven Micksch
    schließen

Die kommenden Corona-Lockerungen werden das Warenangebot in vielen Gartencentern erhöhen. Deren Inhaber hoffen auf eine Fortsetzung des Trends zum Gärtnern.

Bisher konnten Kundinnen und Kunden in hessischen Baumärkten höchstens mit dem Click-und-Collect-System (online bezahlen, am Markt abholen) an Ware kommen. Ab Montag dürfen die Baumärkte wieder komplett öffnen. Die Lage in den Gartencentern sah hingegen in den zurückliegenden Monaten besser aus. Wer hauptsächlich verderbliche Waren anbot, durfte sein Geschäft auch im Lockdown geöffnet haben.

Insofern ändern die aktuellen Lockerungsbeschlüsse nur bedingt etwas für die Gartencenter. Der Frankfurter Center Sunflower in Kalbach-Riedberg könne jetzt aber unter anderem den Außenbereich wieder öffnen, sagt Geschäftsführer Guido Märcz. Mit der Öffnung der zusätzlichen Bereiche werde sich auch das Sortiment erweitern. Bisher war nur der Frischemarkt geöffnet. Nun wird auch wieder fündig werden, wer Geräte oder Grillzubehör sucht. „Wir haben die Zeit für kleine Renovierungen genutzt“, sagt Märcz. Nun könne die Saison beginnen, die Vorbereitungen seien abgeschlossen.

Bei der Durchsetzung der Vorschriften und Hygienemaßnahmen könne man auf die Erfahrungen des vergangenen Jahres zurückgreifen. So wird es wieder eine Begrenzung der Einkaufswagen geben und Kontrollen am Eingang, damit jede Kundin und jeder Kunde auch einen Wagen nimmt. „Bei schönem Wetter werden wir wieder eine Kasse im Freien anbieten“, sagt Märcz. Drinnen werde die Anzahl der Kassen begrenzt, um ausreichend Abstand gewähren zu können.

Etwas Hoffnung schwingt bei Guido Märcz aktuell mit. „Die Branche hat gebetet, dass zum Saisonbeginn im Frühling kein Lockdown sein wird.“ Die umsatzstärkste Zeit des Jahres seien für die Gartencenter eben in der Regel die Frühlingsmonate. Eine Schließung würde für die Märkte bedeuten, dass der Großteil ihrer Produkte auf dem Kompost landet.

Auch Martin Hofmann, Inhaber des Hofmann-Gartencenters in Frankfurt-Sachsenhausen, ist guter Dinge, dass in den nächsten Wochen noch mehr Menschen in sein Geschäft kommen werden. „Im vergangenen Jahr haben wir erlebt, dass Garten im Trend liegt.“ Viele, vor allem junge Menschen, wollten unbedingt selbst Gemüse anbauen. Seine Mitarbeiter:innen standen dann mit Rat und Tat zur Seite, damit das Unterfangen eigener Garten auch gelingt. „Die jungen Kleingärtner sollen ja die Chance haben, auch Erfolge zu erzielen“, sagt Hofmann. Viele Eltern involvierten ihre Kinder in solche Projekte. Ein Umstand, der dem Inhaber des Gartencenters besonders gefällt.

In Sachsenhausen könnten maximal 100 Kundinnen und Kunden gleichzeitig in den Markt. Allerdings werde der Einlass schon bei 80 Menschen gestoppt. „Die Leute hatten bisher Verständnis dafür.“ Die Sicherheit aller gehe in jedem Fall vor.

Als negative Auswirkung der Corona-Krise nennt Hofmann die gestiegenen Rohstoffpreise und fehlende Ware. „Sträucher werden zum Beispiel knapp.“ Das treibe die Preise im Einkauf in die Höhe.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare