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Frankfurt: Gannoukh zum Vorsitzenden des Sozialausschusses gewählt

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Von: Steven Micksch

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Der Ausschuss für Soziales und Gesundheit konstituiert sich. Die Wahl des Vorsitzes ist nur Formsache. Anschließend geht es um Verzögerungen beim Neubau des Klinikum Höchst und um ein Impfzentrum light.

Drei einstimmige Voten machten die Wahlen des Vorsitzenden, der Stellvertreterin und der Schriftführerin im Ausschuss für Soziales und Gesundheit zum kürzesten Tagesordnungspunkt am Donnerstagabend.

Auf Vorschlag von Sylvia Momsen (Grüne) wurde Abdennassar Gannoukh von der SPD zum Ausschussvorsitzenden ernannt. Sylvia Busch (SPD) schlug anschließend Momsen für die stellvertretende Leitung vor. Auch sie nahm die Wahl an. Der Posten der Schriftführerin ging an die Bedienstete der Stadt, Heike Nowatschek, die die Aufgabe bereits zuvor inne hatte.

Anschließend sprach die neu gewählte Sozialdezernentin Elke Voitl (Grüne) zu den Mitgliedern des Ausschusses. Sie wies auf die heutige Verleihung des Nachbarschaftspreises der Stadt hin und versprach, die Tradition der Auszeichnung weiter fortzusetzen. Zudem machte sie sich für das gerade veröffentlichte Monitoring 2021 zur sozialen Segregation und Benachteiligung in Frankfurt stark. Die Erhebung gebe Einblicke in die demografische Entwicklung der Quartiere und zeige die soziale Lage in den Stadtteilen. Der Ausschuss will sich bald intensiver mit den Ergebnissen beschäftigen.

Der neue und alte Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne) ging in seinen Berichten auf die Corona-Lage in der Stadt ein. So habe es bisher 570 000 Impfungen im Impfzentrum und durch mobile Teams gegeben. 255 000 davon waren Erstimpfungen in der Festhalle. Für das Impfzentrum kündigte er Veränderungen ab Oktober an. Majer sprach von einem „Impfzentrum light“, das bestehen bleibe, aber nicht mehr in der Festhalle sein wird. Bund und Land haben eine Finanzierung zugesichert.

Kurz ging der Dezernent noch auf den Neubau des Klinikum Höchst ein. Die Inbetriebnahme verschiebt sich – Majer hofft auf das erste Quartal 2022. Aktuell befinde man sich im Probebetrieb.

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