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Wohnungen statt Zeitungshäusern: So soll es einmal im neuen Quartier nördlich der Mainzer Landstraße im Frankfurter Gallusviertel aussehen.
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Wohnungen statt Zeitungshäusern: So soll es einmal im neuen Quartier nördlich der Mainzer Landstraße im Frankfurter Gallusviertel aussehen.

Gallus

Frankfurt: So soll das neue Quartier „Hellerhöfe“ im Gallus aussehen

  • Christoph Manus
    VonChristoph Manus
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Das neue Quartier „Hellerhöfe“ im Frankfurter Gallus wird nach Plänen eines Frankfurter Architekturbüros entstehen. Der Siegerentwurf setzt unter anderem auf bespielbare Gärten.

Frankfurt - Das gemischt genutzte Quartier mit 650 Mietwohnungen, das bis zum Jahr 2027 auf dem bisherigen Areal der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Frankfurter Societät im Gallus entstehen soll, wird nach Plänen des Frankfurter Architekturbüros Schmidtploecker errichtet. Dieses setzte sich mit den Berliner Landschaftsplanungsbüros Lavaland und Treibhaus bei einem Wettbewerb zur Gestaltung der 2,4 Hektar großen Fläche in Frankfurt zwischen Mainzer Landstraße und Frankenallee gegen 14 Konkurrenten durch.

Den Architekturwettbewerb hatten die Stadt Frankfurt und das Joint Venture ausgelobt, das das Areal entwickelt. Zu diesem haben sich die FAZ und die Frankfurter Societät mit dem Kölner Immobilienunternehmen Bauwens und dem Family Office Daniel Hopp zusammengetan.

An der Mainzer Landstraße im Gallus entsteht ein 50 Meter hoher Turm

Der Siegerentwurf für die „Hellerhöfe“ überzeugte die Jury nach Mitteilung der Bauherren durch eine „geschickt gesetzte Blockrandstruktur, die sich wie selbstverständlich in die Umgebung einfügt“. In den Innenhöfen sollen bespielbare Gärten Platz finden. Ein etwa 50 Meter hoher Turm, der den Plänen nach an der Mainzer Landstraße errichtet wird, bilde einen wohltuenden Akzent in der Straßenflucht, urteilte die Jury.

Planungsdezernent Mike Josef (SPD) lobt die Qualität des Siegerentwurfs. Er spricht von einem „Stadtbaustein“, der sich gut in die umgebende Quartiersstruktur einfüge. Die privaten Freiräume im Innenhof böten eine neue Qualität an nutzbaren und grünen Räumen, die den zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohnern sehr zugutekommen werde.

Die Bestandsgebäude von FAZ, FNP und Frankfurter Rundschau werden abgerissen

Die Eigentümergemeinschaft wolle ein gutes Wohnumfeld schaffen, sagt Volker Breid, Geschäftsführer der FAZ und der Frankfurter Societät. „Uns ist es wichtig, dass sich die neuen Gebäude harmonisch in das städtebauliche Umfeld einfügen und höchsten funktionalen, architektonischen und ökologischen Ansprüchen gerecht werden.“

Die Arbeiten auf dem Areal können, wie Volker Geenen, Geschäftsführer der Projektgesellschaft, jüngst im Ortsbeirat sagte, voraussichtlich im zweiten Quartal 2023 beginnen. Zunächst müssen die Bestandsgebäude beidseits der Hellerhofstraße abgerissen werden, in denen unter anderem die Redaktionen der FAZ, der FNP und der Frankfurter Rundschau ihren Sitz haben.

Eine Grundschule soll auf einem Nachbargrundstück Platz finden

Die Neubauten sollen außer Wohnraum Platz für 17 000 Quadratmeter Bürofläche, einen Supermarkt, Gastronomie und zwei Kitas bieten. Eine fünfzügige Grundschule soll auf einem Nachbargrundstück an der Ecke Günderrodestraße/Frankenallee entstehen, das die Eigentümer der Stadt zum aktuell gültigen Verkehrswert überlassen. Von den Wohnungen sollen 30 Prozent öffentlich gefördert sein. Je zur Hälfte wird es sich um Sozialwohnungen und Wohnungen des zweiten Förderwegs handeln.

Die Wettbewerbsentwürfe sind vom 10. bis 21. Januar im Planungsdezernat, Kurt-Schumacher-Straße 10, zu sehen.

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