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Mobilität

Fußgängerzone im Großen Hirschgaben

  • Florian Leclerc
    vonFlorian Leclerc
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Die Stadt will eine autofreie Straße rund ums Goethehaus und den Umbau der Weißadlergasse.

In der Innenstadt soll der Große Hirschgraben autofrei werden. Das gaben Planungsdezernent Mike Josef und Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (beide SPD) am Donnerstag bekannt. Geplant sei eine Zone für Fußgängerinnen und Fußgänger, teilten sie mit.

Im Großen Hirschgraben befinden sich unter anderem das Goethehaus, die Volksbühne und das Romantikmuseum, das im Sommer eröffnen soll.

„Wir möchten die Innenstadt für die Menschen öffnen“, sagte Josef. „Dazu gehört für mich, dass wir den öffentlichen Raum aus Sicht der Fußgänger und Radfahrer gestalten und den Autoverkehr reduzieren.“ Mit der Fußgängerzone erhielten die Kultureinrichtungen das passende Umfeld.

Oesterling sagte, die Straße weise keinen Durchgangsverkehr auf und könne daher „problemlos“ für den Autoverkehr stillgelegt werden. Eine Umsetzung sei im Laufe des Jahres geplant.

Ähnlich wie in der Braubachstraße, wo die Stadt Parkplätze zugunsten von Außengastronomie und Begrünung wegfallen ließ, soll die Weißadlergasse in Nachbarschaft zum Großen Hirschgraben umgebaut werden. Josef und Oesterling wiesen darauf hin, dass der zuständige Ortsbeirat 1 sich zuvor für die Umwandlung des Hirschgrabens in eine Fußgängerzone stark gemacht habe. Eine Fußgängerzone im Großen Hirschgraben sei „ein weiterer Schritt, die Innenstadt für die Fußgänger zurückzugewinnen“, sagten sie.

Schon 2019 hatte Josef vorgeschlagen, die Innenstadt nach und nach autofrei zu gestalten. Er verwies damals auf den Erfolg der Sperrung der Zeil, des Römerbergs oder der Fressgass. Politisch unterstützt wird der Vorschlag von den Grünen in Frankfurt, die sich ebenfalls eine autofreie Innenstadt vorstellen können.

Statistisch gesehen hat die Zahl der Autos innerhalb des Alleenrings in den vergangenen 30 Jahren um rund 30 Prozent abgenommen.

Ein Baustein der autofreien Innenstadt sollte die Sperrung des Mainkais sein. Sie dauerte rund 13 Monate, bis August 2020, an. Auf Wunsch der CDU im Römer wurde die Sperrung nicht verlängert. Zuvor hatten sich Anwohnerinnen und Anwohner in Sachsenhausen über zunehmenden Autoverkehr beschwert.

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