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Geschenke tauschen: Frankfurt führt 2G-Bändchen für den Einzelhandel ein

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Von: Christoph Manus

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Die Schlangen vor den Geschäften in der Frankfurter Innenstadt, wie hier an der Zeil, dürften mit Einführung der 2G-Bändchen zumindest kürzer werden.
Die Schlangen vor den Geschäften in der Frankfurter Innenstadt, wie hier an der Zeil, dürften mit Einführung der 2G-Bändchen zumindest kürzer werden. © Monika Müller

Das Einkaufen in Frankfurt soll für Geimpfte und Genesene wieder einfacher werden. Vom 27. Dezember an geht Shopping in Frankfurt mit Bändchen als 2G-Nachweis. 

Frankfurt - Kundinnen und Kunden sollen auch in Frankfurt nicht mehr in allen Geschäften außerhalb des täglichen Bedarfs nachweisen müssen, dass sie geimpft oder genesen sind. Nach Städten wie Wiesbaden, Darmstadt, Offenbach und Bad Homburg setzt auch die Stadt Frankfurt nun auf eine Bändchenlösung.

Die Bändchen sollen von Montag an (27.12.2021) in der Tourismus-Information am Römerberg sowie bei C&A, Peek & Cloppenburg, dem Warenhaus Galeria (früher Kaufhof) an der Zeil und im Einkaufszentrum My Zeil zu haben sein. Sie sollen stadtweit jeweils für eine Woche gelten. Für jede neue Woche soll es Bändchen in einer neuen Farbe geben.

Die Bändchen zum Shoppen im Frankfurter Einzelhandel ersetzen nicht den Impfnachweis

Ordnungsdezernentin Annette Rinn (FDP) betont, dass auch Kundinnen und Kunden mit Bändchen einen Impfnachweis und einen Personalausweis mit sich führen müssten. Trotz der Bändchenregelung werde die Stadtpolizei weiterhin kontrollieren.

Er freue sich sehr, dass der Stadt die Einführung der praktikablen 2G-Bändchen-Lösung endlich gelungen sei, sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD). Damit sorge sie dafür, „dass lange und enge Warteschlangen vor den Geschäften zur Jahreswende weitgehend vermieden werden“.

Der Handel hatte sehr auf die Bändchenlösung für das Einkaufen in Frankfurt gedrängt

Der Frankfurter Einzelhandel hatte stark auf die Einführung der Bändchenlösüng gedrängt und kritisiert, dass diese in Frankfurt nicht wie in anderen Städten bereits vor Weihnachten umgesetzt wurde. Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst (FDP) sagte am Donnerstag, sie könne den Wunsch des Handels nach einfacheren Lösungen sehr gut nachvollziehen. Die bisherige Kontrolle des 2G-Status habe viele Einzelhändler:innen stark belastet. Nun sei es aber mit allen Akteuren gelungen, die Bändchen einzuführen.

Der Handelsverband lobt, dass nun auch in Frankfurt die 2G-Bändchen eingeführt werden. „Mit der Bändchenlösung bekommen unsere Kundinnen und Kunden ein Stück Einkaufserlebnis zurück, ohne die Sicherheit zu verringern“, sagte Joachim Stoll, Vizepräsident des Handelsverbands Hessen-Süd. Er schlägt vor, die Bändchen auch als 2G-Nachweis für Gastronomie, Hotellerie und die Kultur zu nutzen, um allen Besucher:innen wieder ein echtes „Frankfurt-Erlebnis“ zu schaffen.

Auch die FDP im Römer wirbt bereits für eine Ausweitung der Bändchenlösung. Diese könne etwa in Museen und anderen kulturellen Einrichtungen Anwendung finden, sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der Fraktion, Nathaniel Ritter, schon am Mittwoch. (Christoph Manus)

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