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Der vierjährige Damian spielt mit bunten Bausteinen. Die Mama bewundert das Bauwerk. Foto: Renate Hoyer
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Der vierjährige Damian spielt mit bunten Bausteinen. Die Mama bewundert das Bauwerk.

Aktivitäten

Mainspiele in Frankfurt: Frische Luft und Piratenduft am Ufer

  • George Grodensky
    VonGeorge Grodensky
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Die Mainspiele locken mit Bootsfahrten auf dem Fluss und Spielgerät. Auch in diesem Jahr bleibt der Verein Abenteuerspielplatz die vollen sechs Wochen dort und zieht nicht auf den Opernplatz weiter.

Der Kletterturm ist neu. Die Skateanlage kommt wohl nicht mehr so gut an bei den jungen Menschen, deswegen warten die Mainspiele des Vereins Abenteuerspielplatz Riederwald nun mit einer Kletterwand auf, die von vier Seiten aus zu erklimmen ist. Auch die Eltern freuen sich, stolz filmen sie ihre Sprösslinge beim Kraxeln. Beim Bullriding gegenüber filmt niemand. Wohl weil es einfach nicht elegant aussieht, wie die Kinder immer wieder laut lachend vom elektronischen Bullen hinunterpurzeln.

Überhaupt Freude: Die ist an diesem Samstag am Mainufer überall zu sehen. Egal ob Hüpfkissen oder Rollenrutsche. Eltern wie Kinder sind begeistert. „Es gab so lange keine Angebote, wir wussten gar nicht mehr, was wir unternehmen sollen“, sagt Lisa Breloer. Auch Tochter Helena strahlt. Aber nicht lange, der fremde Fragensteller ist ihr nicht geheuer, außerdem zwickt die orangene Schwimmweste.

Die trägt das Kind, weil es gerade von einem Ausflug mit dem Feuerwehrboot zurückgekehrt ist. „Wir haben die Flammen mit der Spritze gelöscht“, erzählt Breloer. Sie wirkt, als hätte ihr das auch Spaß gemacht, nicht nur dem kleinem Mädchen. Das sei ja auch das Konzept der Spiele, sagt Michael Paris, der Impresario. Natürlich seien die meisten Angebote für die Kinder, aber wenn die Erwachsenen auch mal die Reifenrutsche hinabgleiten oder den Kistenturm erklettern wollten, würde sie niemand abweisen.

Herzstück der Mainspiele sind natürlich die Boote. Drei sind an diesem Tag unterwegs, neben der Feuerwehr ist die Polizei vertäut. Das neue Piratenschnellboot rauscht gerade über den Main. Das alte Piratenboot laboriert im Dock noch an einem Motorschaden, soll aber Montag repariert werden. „Wir sind ja noch sechs Wochen hier“, sagt Paris.

Vier Boote also fahren unter der Abenteuerspielplatzflagge. „Ich bin nach der Familie Nauheimer der zweitgrößte Reeder der Stadt“, scherzt Paris. Die Opernspiele habe der Verein nicht aufgegeben, sagt der Vorsitzende dann wieder ernst. Wegen der Pandemie verzichtet der Verein aber auch in diesem Jahr auf den Spielort im Herzen der Stadt.

Dauerhaft missen möchte Paris das Areal nicht. Zu wertvoll sind ihm die Szenen, in denen die Kinder in den Brunnen planschen oder die, in denen Anzugträger das Jacket kurz ablegen, um eine Runde Streetbasketball zu spielen. Das Mainufer bietet aber mehr frische Luft, um Aerosole zu entschärfen. Immerhin seien im Vorjahr insgesamt 35 000 Kinder am Mainufer zugange gewesen, sagt Paris. Dank der verpflichtenden Corona-Registrierung kann er die Zahl genau bestimmen. Dazu kommen noch Eltern, Großeltern.

Relativ spät hat der Verein in diesem Jahr erfahren, dass die Mainspiele stattfinden dürfen. Der Bescheid aus dem Grünflächenamt war in der Post verloren gegangen. „Aber wir sind ja immer vorbereitet“, sagt Paris. Entsprechend sei es kein Problem gewesen, die Container anzuliefern und alles aufzubauen. Nur Helferinnen und Helfer fehlen ein paar. 30 bis 35 meist junge Leute engagieren sich jeden Tag, spielen mit den Kindern, schminken, betreuen das Büro.

Wer Lust auf einen Zuverdienst hat und gut mit Kindern kann, soll sich melden unter: info@abenteuerpsielplatz.de

Paul (6 Jahre alt) katapultiert sich auf dem Trampolin in ungeahnte Höhen.

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