Friedberger Landstraße
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Ein ungewöhnlicher Anblick: Normalerweise herrscht auf der Friedberger Landstraße dichter Berufsverkehr.

Mobilität

Frankfurt: Umweltalarm auf der Friedberger Landstraße

  • Florian Leclerc
    vonFlorian Leclerc
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Mit einem Verkehrsmanagement, das auf Schadstoffe reagiert, will die Stadt die Grenzwertüberschreitungen auf der Friedberger Landstraße verringern.

Frankfurt - Wenn die Schadstoffbelastung auf der Friedberger Landstraße zu hoch ist, sollen die Informationstafeln am Straßenrand einen „Umweltalarm“ ausrufen.

Wie das Verkehrsdezernat mitteilte, beginnt am heutigen Montag, 16. November, der Test eines umweltorientierten Verkehrsmanagements auf der Friedberger Landstraße.

Friedberger Landstraße: Überwachung der Schadstoffsituation

Zwischen Alleenring und Friedberger Tor wird dabei die Verkehrs- und Umweltsituation überwacht. Wenn die Schadstoffsituation kritisch wird, ist am nächsten Tag Umweltalarm auf der Strecke. Die Information wird auf den dynamischen Tafeln und auf mainziel.de veröffentlicht. Sie soll Autofahrerinnen und Autofahrer zum Umdenken bei der Wahl des Verkehrsmittels bewegen. „Jeder und jede kann einen Beitrag zur Verkehrsentlastung, zur Verringerung der Schadstoffkonzentration und zur Begrenzung drohender Fahrverbote leisten“, teilte das Verkehrsdezernat mit.

Neue Ampelschaltung auf der Friedberger Landstraße

Ziel ist, die Grenzwertüberschreitungen bei Stickstoffdioxid auf der Friedberger Landstraße zu verringern. In einem nächsten Schritt würden die Ampeln situationsabhängig geschaltet, damit der Verkehr besser fließt und es weniger Anfahrten gibt. Auch sollen alternative Routen auf der Internetseite vielmobil.info und in der App „myTraQ“ angezeigt werden.

Gefördert wird das Projekt mit dem Namen „School“ vom Bundesverkehrsministerium. „School“ steht für „Strategiewechsel durch Open Data orientierte Lösungen“. (Florian Leclerc)

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