Klimawandel

Frankfurt: „Fridays for Future“ demonstrieren für autofreie Innenstadt

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Die „Fridays for Future“ gehen erstmals seit Beginn der Pandemie in Frankfurt auf die Straße. Sie demonstrieren am Mainkai für mehr Klimaschutz und eine autofreie Innenstadt.

Die Bewegung „Fridays for Future“ will das erste Mal seit Beginn der Corona-Auflagen wieder eine Kundgebung für mehr Klimaschutz in Frankfurt abhalten. Wie die Ortsgruppe Frankfurt ankündigt, soll es am morgigen Freitag, 15. Mai, ab 14 Uhr eine Versammlung am Mainkai geben, der aktuell für den Autoverkehr gesperrt ist. Die Aktivistinnen und Aktivisten wollen dabei alle Hygieneregeln beachten, Abstand voneinander halten und Atemschutzmasken tragen.

„Die Corona-Krise hat uns allen gezeigt, was möglich ist, wenn es um effektive Krisenbekämpfung von staatlicher Seite mit gesellschaftlichem Rückhalt geht“, sagt Asuka Kähler, ein Sprecher von „Fridays for Future“ Frankfurt. Auch gegen die Klimakrise müsse jetzt endlich gehandelt werden. Die staatlichen Wirtschaftshilfen, die derzeit an Unternehmen ausgezahlt würden, müssten etwa an ökologische Standards geknüpft werden, so Kähler. „Wir dürfen nicht einfach zum Status quo ante zurückkehren.“

Mit der Kundgebung am Mainkai, um dessen Freigabe für den Autoverkehr momentan gestritten wird, will die Bewegung außerdem für mehr Klimaschutz auf lokaler Ebene eintreten. Der Mainkai sollte dauerhaft für den Autoverkehr gesperrt werden, langfristig sind die Aktivisten für eine autofreie Innenstadt.

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