Eine Teilnehmerin trägt während einer Demonstration eine Jacke mit dem Aufdruck „Fridays for Furture“.
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„Fridays for Future“ will für den autofreien Mainkai protestieren.

Mainkai

„Fridays for Future“ protestieren für Mainkai ohne Autos

  • Hanning Voigts
    vonHanning Voigts
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Die Testphase für den autofreien Mainkai in Frankfurt endet Ende August. Mit einer Protestaktion will die Klimaschutzbewegung „Fridays for Future“ das verhindern.

Die Frankfurter Ortsgruppe der Klimaschutzbewegung „Fridays for Future“ will am Dienstag, 1. September, gegen die Wiederöffnung des Mainkais für den Autoverkehr protestieren. Die Protestaktion werde um 12 Uhr an der Alten Oper starten, teilte die Gruppierung mit. Die Testphase, in der der Mainkai ein Jahr lang nicht für Autos befahrbar war, läuft Ende August aus.

Wenn der Mainkai dauerhaft für den Autoverkehr gesperrt bliebe, wäre das ein erster Schritt in Richtung einer autofreien Innenstadt, teilten die Fridays for Future mit. Mit einer solchen Entscheidung könnte die Schadstoffbelastung gesenkt werden und mehr Platz für Entspannung und soziale Interaktion geschaffen werden. Stattdessen werde der Mainkai jetzt wieder den Autos überlassen.

„Trotz der Klimakrise scheint die Politik die Verkehrswende zu verschlafen“, sagte Henri Ruff, ein Sprecher der Frankfurter Ortsgruppe. „Der Mainkai bietet nun die Chance, den ersten Schritt in die richtige Richtung zu gehen, hin zu einer für Menschen konzipierten Stadt.“ Elisabeth Schneider, ebenfalls Aktivistin der Fridays for Future, sagte, wenn der Verkehr am Mainkai jetzt wieder zugelassen werde, sende das „die falschen Signale und ist wohl als Absage an unsere Zukunft zu verstehen“.

In Städten wie Oslo oder Barcelona werde die autofreie Innenstadt bereits umgesetzt, so die Fridays for Future. Daran solle Frankfurt sich orientieren.

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