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Frankfurt: Fridays-for-Future-Demo gegen EU-Pläne

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Von: Thomas Stillbauer

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Fridays-Demo, hier im September 2021.
Fridays-Demo, hier im September 2021. © Peter Jülich

„Sauberes Gas ist eine dreckige Lüge“: Der Protest formiert sich an der Alten Oper.

Die Frankfurter Gruppe der Klimabewegung „Fridays for Future“ ruft zur Spontandemonstration am heutigen Freitag auf: 14 Uhr, Start an der Alten Oper.

Der Protest richtet sich aktuell gegen die Einordnung von Gas und Atomkraft als „ökologisch nachhaltig“ durch die geplante EU-Taxonomie. „Durch diese Entscheidung werden Billionen Euro an Investitionen in klimaschädliche Energieträger fließen, deren Zeit seit langem vorbei ist“, heißt es im Aufruf. Statt auf den dringenden Ausbau erneuerbarer Energiequellen zu setzen, würden Profite der fossilen Industrie gesichert. Gas und Atomkraft seien schädlich fürs Klima und mit vielen zusätzlichen Gefahren verbunden.

„Fossile Energien wie Erdgas als vermeintliche Brückentechnologien und eine Rückkehr der Atomkraft sind keine Lösung für die Klimakrise“, sagt Henri Ruff von „Fridays for Future“ Frankfurt. Am Ausbau erneuerbarer Energien führe kein Weg vorbei. „Sauberes Gas ist eine dreckige Lüge, und ein klimagerechter Wandel kann nur gegen das fossile Kapital geschehen“, so Ruff weiter.

Die Demonstration ist Teil eines bundesweiten Aktionstages der „Fridays for Future“-Bewegung gegen die „klimaschädliche EU-Taxonomie“. Die 1,5 Grad-Grenze als Ziel bei der Klimaerwärmung bleibe unverhandelbar, betonen sie. „Ob in Brüssel, Frankfurt oder Lützerath: Klimagerechtigkeit heißt, die Scheinlösungen der Herrschenden zu verurteilen und anzugreifen.“

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