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Frankfurt: Freie Musikszene gegen Etatkürzung

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Von: Florian Leclerc

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Der Haushaltsentwurf 2022 sieht Sparvorgaben im Kulturbereich vor. Dagegen positioniert sich nun die freie Musikszene in Frankfurt.

In Frankfurt wendet sich die freie Musikszene als Teil der „Koalition der Freien Szene“ gegen die geplanten Kürzungen im Kulturetat der Stadt. „Als Musiker:innen sehen wir es auch als unsere Aufgabe, finanzschwachen Teilen der Gesellschaft die Teilhabe an kulturellen Angeboten zu ermöglichen. Doch Kürzungen im Kulturbereich bedingen immer eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen aller in diesem Bereich Arbeitenden, eine Reduzierung des Angebots und somit der kulturellen Teilhabe“, teilte das Sprecherteam mit.

Es wies darauf hin, dass sich die gesamte Kulturbranche noch nicht von den finanziellen Einbrüchen der Corona-Pandemie erholt habe. Die freie Musikszene leide außerdem seit langem darunter, dass es zu wenige Fördermaßnahmen und zu wenige Kulturräume gebe.

Kulturentwicklungsplan geplant

Sparmaßnahmen in den Kultureinrichtungen wirkten sich auf die freischaffenden Musiker:innen aus, welche an den Spielplänen und Programmen beteiligt seien. „Die geplanten Kürzungen bergen die Gefahr, dass kreativer innerer Reichtum Einzelner verkümmert, Zugehörigkeit verloren geht und der gesellschaftliche Zusammenhalt geschwächt wird.“

Hoffnungen setze das Sprecherteam in den Kulturentwicklungsplan, der von der Stadt mit den Vertreter:innen aus dem Kulturbereich und den Bürger:innen entwickelt werden soll. Der Plan stelle kulturelle Teilhabe an vorderste Stelle. Durch Einsparungen werde die kulturelle Teilhabe gefährdet. fle

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