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Mobilität

„Fraktion“ will Tempo 20 auf der Kaiserstraße

  • Florian Leclerc
    vonFlorian Leclerc
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Die „Fraktion“ hat ihr Konzept für ein verkehrsberuhigtes Bahnhofsviertel vorgestellt.

Die Verkehrssituation im Bahnhofsviertel soll sich aus Sicht der „Fraktion“ im Römer grundlegend ändern. Die „Fraktion“, ein Zusammenschluss der „Partei“, der Piratenpartei und der Freien Wähler, hat ein Konzept für ein verkehrsberuhigtes Bahnhofsviertel vorgestellt.

A uf der Kaiserstraße sollen in Zukunft vor allem Fußgänger:innen unterwegs sein. Die Radfahrer:innen können demnach über die Taunusstraße fahren. Auf der Münchener Straße soll die Straßenbahn ohne Zeitverlust wegen Falschparkern vorankommen. „Der Magistrat und die Koalition scheinen an einem verkehrsberuhigten Bahnhofsviertel kein Interesse zu haben. Wir zeigen, dass es möglich ist“, sagte Nico Wehnemann (Die Partei).

D as Konzept hat das Frankfurter Stadtplanungsbüro Drei Eins im Auftrag der „Fraktion“ erarbeitet. Auf der Kaiserstraße ist ein verkehrsberuhigter Geschäftsbereich vorgesehen. Dort soll Tempo 20 gelten. Anlieger:innen und Anwohner:innen sowie Lade- und Lieferverkehr und Handwerker sollen die Straße, die sich farblich vom Bürgersteig unterscheiden soll, befahren. Die Parkplätze fallen weg.

A ls Ausgleich sind Parkzonen für Lade- und Lieferverkehr sowie Handwerker geplant, sogenannte LLH-Zonen. Der Straßenraum soll aufgepflastert werden. Er wäre dann auf einer Ebene mit den Gehwegen. Neue Plätze sollen an der Gallusanlage und am Kaisersack entstehen.

A uf der Taunusstraße ist vorgesehen, zunächst eine, später zwei der drei Fahrspuren wegfallen zu lassen. Die Parkplätze sollen, wie in der Kaiserstraße, entfallen und durch LLH-Zonen ersetzt werden. Ein Zweirichtungsradweg soll über die Taunusstraße und weiter zum Eschenheimer Turm und der Töngesgasse führen. Wehnemann hob hervor, dass die Umgestaltung „sofort umsetzbar“ sei, also ohne vorherigen Umbau.

I n Schritt zwei ist die Verringerung auf eine Fahrspur, die Verbreitung der Gehwege, das Pflanzen einer Baumreihe auf der Südseite und einzelner Bäume auf der Nordseite geplant.

I n der Münchener Straße sollen die Straßenbahnen schneller vorankommen. Häufiges Parken in zweiter Reihe verlangsame oft die Linien 11, 12 und 14. Laut Konzept soll die Straße für Anlieger:innen, Anwohner:innen, Lade- und Lieferverkehr sowie Handwerker befahrbar bleiben. LLH-Zonen werden eingerichtet; Parkplätze fallen weg. Bäume werden auf beiden Straßenseiten gepflanzt; Gehwege werden breiter.

I m gesamtem Bahnhofsviertel sollen 460 von 1000 Parkplätzen wegfallen. 140 LLH-Zonen sollen entstehen. Damit gehöre das Parken in zweiter Reihe der Vergangenheit an, so Wehnemann. Weitere Ideen betreffen die Verkehrsführung in der Gutleutstraße und am Baseler Platz. Auch werden fahrradfreundliche Nebenstraßen in der Windmühl-, Mosel-, und der Wilhelm-Leuschner-Straße vorgeschlagen.

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