So könnten die Eigentumswohnungen im Hochhaus in Frankfurt einmal aussehen.
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So könnten die Eigentumswohnungen im Hochhaus in Frankfurt einmal aussehen.

Wolkenkratzer

Teuer leben in Frankfurt: Neue Hochhäuser in der Innenstadt mit Concierge und Dachgarten

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
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Der Verkauf von 242 Wohnungen, die in einem Hochhaus auf dem Four-Areal in Frankfurt entstehen, beginnt. Dort werden gleich vier Türme in den Himmel wachsen.

  • Noch vor Ende der Bauarbeiten werden Eigentumswohnungen der Wolkenkratzer im Bankenviertel in Frankfurt verkauft.
  • Die Neubauten sollen über einen Conciergeservice und einen Dachgarten verfügen.
  • In den Hochhäuser sollen auch Sozialwohnungen entstehen.

Mehr als drei Jahre vor der geplanten Fertigstellung des Hochhausquartiers Four in der Innenstadt von Frankfurt hat der Frankfurter Projektentwickler Groß & Partner jetzt mit dem Verkauf von 242 Eigentumswohnungen begonnen, die in einem 120 Meter hohen Turm mit 30 Obergeschossen Platz finden sollen. Den Vertrieb der 30 bis 200 Quadratmeter großen Apartments, die jeweils unterschiedlich geschnitten sein sollen, übernimmt das Maklerunternehmen Ziegert Knight Frank. Die Kaufpreise pro Quadratmeter werden, wie es dort auf Anfrage heißt, im fünfstelligen Bereich liegen.

Neue Hochhäuser in der Innenstadt von Frankfurt: Conciergeservice und öffentlicher Garten geplant

Die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner werden nach Mitteilung von Groß & Partner durch ein großes Foyer mit Conciergeservice an der Junghofstraße in ihre Wohnungen gelangen. Auf dem Dach des fünfgeschossigen Podiums, aus dem der Turm herausragen soll, entsteht nach Plänen des Projektentwicklers ein öffentlich zugänglicher Garten.

Der Bauherr hat sich verpflichtet, auch geförderten Wohnraum auf dem früher von der Deutschen Bank genutzten Areal zwischen Junghofstraße, Große Gallusstraße und Neue Schlesingergasse zu schaffen. Festgelegt ist eine Quote von 30 Prozent der durch den neuen Bebauungsplan ermöglichten zusätzlichen Wohnfläche.

Four Areal in Frankfurt: In Hochhäusern sollen auch Sozialwohnungen entstehen

Von den laut „FAZ“ etwa 100 geförderten Wohnungen, die im Hochhausareal entstehen, wird es sich nach Angaben des städtischen Planungsdezernats je zur Hälfte um Sozialwohnungen und um Wohnungen des zweiten Förderwegs handeln. Planungsdezernent Mike Josef (SPD) sprach im Mai bei der Übergabe der Baugenehmigung von einem Quartier für alle Einkommensschichten.

Die geförderten Wohnungen werden im zweiten, 173 Meter hohen Wohnturm des Quartiers Platz finden. Dort soll zudem ein Hotel der Marke Hyatt House mit 180 Longstay-Apartments unterkommen. Bei den 233 und 100 Meter hohen Hochhäusern, die in dem Quartier entstehen, soll es sich um Bürotürme handeln. Im Sommer hat sich die Deka-Bank 16.000 Quadratmeter Fläche im höchsten Turm gesichert. Weitere Ankermieter in den Bürohochhäusern werden die Kanzleien Baker McKenzie, Allen & Overy und Freshfields Bruckhaus sein. Ein gemeinsamer Sockel mit Geschäften, Restaurants, Fitnessstudio, Arztpraxen und einer Kita soll die Hochhäuser verbinden. (Christoph Manus)

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