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Frankfurt: Flügel wollen Aufbruch mit Becker

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Von: Florian Leclerc

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Uwe Becker hat die Wahl zum Parteichef gegen Bettina Wiesmann gewonnen.
Uwe Becker hat die Wahl zum Parteichef gegen Bettina Wiesmann gewonnen. © Michael Schick

Die beiden Flügel der CDU in Frankfurt, CDA und MIT, haben sich zum neuen Kreisvorsitzenden Uwe Becker bekannt. Die Junge Union fordert eine inhaltliche und organisatorische Erneuerung.

Die beiden Flügel der CDU, die wirtschaftsnahe Mittelstandsvereinigung (MIT) und die arbeitnehmernahe Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) in Frankfurt haben Uwe Becker zur Wahl als neuen Vorsitzenden gratuliert.

„Uwe Becker hat mit seiner Fach- und Führungskompetenz, insbesondere aber mit seiner integren Persönlichkeit, der die Würde aller am Herzen liegt und Ausgrenzung fremd ist, überzeugt“, sagte Christiane Loizides, die Vorsitzende des MIT-Kreisverbands Frankfurt. Becker hatte die Wahl zum Parteichef mit 68 Prozent der Stimmen gewonnen. Auf die Gegenkandidatin Bettina Wiesmann entfielen 32 Prozent der Stimmen. Becker gehört dem CDA-Flügel an, Wiesmann der MIT. Die Zustimmung zu Becker sei flügelübergreifend gewesen, sagte Loizides: „Wir stehen zusammen.“

Der CDA-Kreisvorsitzende Yannick Schwander betonte, dass sieben CDA-Vertreterinnen und -Vertreter in den Parteivorstand gewählt worden seien. Die CDA verstehe sich als „Anwalt der hart arbeitenden Menschen in der Stadt“. Der Vorsitzende der Jungen Union, Leopold Born, sagte, auf die personellen Veränderungen im CDU-Kreisvorstand müsse nun die inhaltliche und organisatorische Erneuerung folgen. Die sieben JU’lerinnen und JU’ler im Vorstand wollten sich daran beteiligen. Die Seniorenunion und die Frauenunion hatten sich rund um den Parteitag nicht zu ihrer Präferenz für Becker oder Wiesmann positioniert. fle

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