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Sozialausschuss

Frankfurt: Flüchtlingsunterkunft Bonames als Lehrbeispiel

  • Steven Micksch
    VonSteven Micksch
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Die Frankfurter Römer-Koalition will die Erfahrungen, die sie mit der Flüchtlingseinrichtung gesammelt hat, für künftige Unterbringungen nutzen.

Im Sozial- und Gesundheitsausschuss am Donnerstagabend berichtete Sozialdezernentin Elke Voitl (Grüne) über die Flüchtlingsunterkunft auf dem Alten Flugplatz Bonames, die spätestens zum Ende des Jahres geschlossen wird.

Ursprünglich sollte die Einrichtung nur bis Jahresende 2018 genutzt werden. Der Stadt gelang jedoch eine Nutzungsverlängerung bis Ende 2021. „Jetzt haben wir keinen Spielraum mehr, und von der Abnutzung her wird es auch Zeit“, sagte Voitl. Einige der Holzmodule seien nicht mehr regendicht. Seit langem gab es Probleme mit der Stromversorgung vor Ort, mittlerweile seien auch Probleme bei der Wasserversorgung aufgetreten.

Ende September dieses Jahres gab es noch 125 Personen in der Einrichtung, Mitte 2020 waren es noch 330 Menschen. Die Familien, die im September noch in Bonames lebten, hätten Ersatz in anderen Unterkünften, eigenen Wohnungen oder auch neu gebauten Wohnungen für Geflüchtete, wie etwa in Heddernheim, gefunden. In vielen Fällen haben die Familien nun eigene Sanitäranlagen und Küchen – ein Umstand, den die Einrichtung Bonames nicht bot. „Unser Problem ist der fehlende Wohnraum“, sagte Voitl trotz allem. So seien seit Juli 2020 nur sechs Menschen (vier Haushalte) aus Bonames in sozialen Wohnraum übergesiedelt.

Ausschussmitglied Beatrix Baumann (Grüne) nannte Bonames, angesichts der Umstände 2015, eine Erfolgsgeschichte, auch aus Sicht des Trägers. Die Welle der Hilfsbereitschaft sei eindrucksvoll gewesen.

Yanki Pürsün (FDP) zeigte sich froh, dass die Einrichtung nicht verlängert werden könne. Es habe viel Kummer gegeben. „Wir wollen uns in der Koalition anstrengen, es zukünftig besser hinzubekommen.“

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