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Frankfurt: Finalisten für Gründerpreis stehen fest

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Von: Christoph Manus

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Luwam Tecle-Debesay (r.) und ihr Bruder Joel Tecle kamen im Jahr 2020 mit dem Start-up „Backhelden“ auf den dritten Platz beim Frankfurter Gründerpreis.
Luwam Tecle-Debesay (r.) und ihr Bruder Joel Tecle kamen im Jahr 2020 mit dem Start-up „Backhelden“ auf den dritten Platz beim Frankfurter Gründerpreis. © Monika Müller

Fünf Unternehmen haben noch Chancen auf den Frankfurter Gründerpreis. Sie bieten etwa Wein im Mehrwegsystem oder Lösungen für begrünte Gebäude.

Sehr unterschiedliche junge Frankfurter Unternehmen haben es ins Finale des Frankfurter Gründerpreises geschafft – und damit sehr gute Chancen, am 12. September im Kaisersaal des Römers ausgezeichnet zu werden. Noch im Rennen ist etwa „Ebb & Flow Keg“, die naturbelassenen, handwerklich hergestellten Wein in Mehrweg-Edelstahlfässern anbieten und „Layover Solutions“, die Fluggesellschaften beim Bereitstellen von Übernachtungsmöglichkeiten für Passagiere nach Flugausfällen helfen will. Unter den letzten fünf ist auch „Mental Stark“, ein Start-up, das Menschen mit unerfülltem Kinderwunsch psychologisch begleitet. „Werkules“ bietet eine Software für Handwerksbetriebe, die etwa Prozesse auf der Baustelle vereinfachen soll. „OMC°C“, das für „Office for Micro Climate Cultivation“ steht, entwickelt vertikale Begrünungssysteme, also etwa Lösungen für begrünte Hochhäuser.

Die Gründerinnen und Gründer, die sich jeweils im vergangenen Jahr selbstständig gemacht haben oder mit ihren Unternehmen ins operative Geschäft eingestiegen sind, haben sich in einem zweistufigen Bewerbungsverfahren durchgesetzt. Die Jury bewertete nach Angaben der Wirtschaftsförderung Frankfurt unter anderem den Arbeitsplatzeffekt der Gründungen, das Geschäftsmodell, aber auch die Persönlichkeit der Gründer:innen.

45 junge Unternehmen hatten sich diesmal für den mit insgesamt 30 000 Euro dotierten Gründerpreis beworben, den die Stadt und die städtische Wirtschaftsförderung seit 2001 in Zusammenarbeit mit der Frankfurt University of Applied Sciences verleihen. Das sind 20 mehr als im Vorjahr, das stärker von der Corona-Pandemie geprägt war. Damals ging der erste Preis an „Talking Hands Flipbook“, ein Konzept zum spielerischen Erlernen von Gebärdensprache.

Die Frankfurter Wirtschaftsdezernentin Stephanie Wüst (FDP) äußert sich begeistert über die für den Preis eingereichten Geschäftsideen. „Alle Gründungen sind qualitativ hochwertig und thematisch sehr breit aufgestellt“, lobt sie. Frankfurt lebe von Menschen mit Gründergeist, sagt Oliver Schwebel, als Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung auch Vorsitzender der Jury. Diese brächten mit ihren Ideen, ihrem Mut und Engagement die Stadt nach vorn.

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