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Stadtverordnetenvorsteher Stephan Siegler verlässt den Römer durch ein Fenster.

Stadtpolitik

Frankfurt: Feueralarm im Römer

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Mitten in der Sitzung des Stadtparlaments schrillt ein heller Ton. Feueralarm. Alle müssen raus aus dem Gebäude.

Ein heller Ton schrillt durch den Römer, es ist 18.38 Uhr, Feueralarm. „Bitte folgen sie Anweisungen der städtischen Mitarbeiter“, sagt Stadtverordnetenvorsteher Stephan Siegler (CDU). Die 93 Stadtverordneten, Zuschauer und Pressevertreter laufen aus dem dritten Stockwerk die Treppe zur Bethmannstraße hinunter. „Machen Sie sich keinen Stress. Es ist nur ein Probealarm“, sagt Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD). „Das machen die einmal pro Legislaturperiode“, weiß Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD). Die Grünen-Fraktionschefin Jessica Purkhardt trägt ihren Rechner in der Hand - man weiß ja nicht, was man im Plenarsaal liegen lassen kann.

An der Bethmannstraße versammeln sich rund 200 Menschen. Stockwerksbeauftrage haben dafür gesorgt, das niemand mehr im Gebäude ist. Niemand? Fast niemand. Aus den hell erleuchteten Fenstern des Plenarsaals schauen zwei Fotografen, die auf den spannendsten Moment des Feueralarms warten. Die Drehleiter positioniert sich. Zwei Feuerwehrleute stehen im Korb. Die Leiter fährt aus, rund 20 Meter in die Höhe, bis zu einem Fenster des Plenarsaals. Stadtverordnetenvorsteher Stephan Siegler kommt ans Fenster - und hüpft mit einem Satz in den Korb. „Man muss nur wissen, wo man sich festhalten muss, dann ist das kein Problem“ sagt er, unten angekommen. Als Polizist kenne er das schon.

Um 19.03 Uhr ist der Einsatz dann vorbei.

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