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Muss die Dippemess umziehen? Die Stadt Frankfurt prüft zumindest, ob der Festplatz am Ratsweg ein geeigneter Standort für die Europäische Schule wäre.
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Muss die Dippemess umziehen? Die Stadt Frankfurt prüft zumindest, ob der Festplatz am Ratsweg ein geeigneter Standort für die Europäische Schule wäre.

Dippemess

Frankfurt: Festplatz am Ratsweg könnte Schulgelände werden

  • Christoph Manus
    VonChristoph Manus
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  • Oliver Teutsch
    Oliver Teutsch
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Die Stadt Frankfurt prüft als eine von mehreren Optionen, ob die Europäische Schule am Ratsweg entstehen könnte. Doch was wird dann aus der Dippemess?

Bei der seit Jahren andauernden Suche nach einem neuen Standort für die Europäische Schule prüft die Stadt Frankfurt nun als eine von mehreren Optionen einen Bau auf dem Festplatz am Ratsweg. Für die planungspolitische Sprecherin der Grünen im Römer, Julia Frank, hätte diese Möglichkeit einige Vorteile. Die Fläche sei bereits versiegelt, gut angebunden an den ÖPNV und liege in Nähe der Europäischen Zentralbank. Eine Verlegung der Dippemess und anderer Veranstaltungen hält Frank für möglich; Flächen für solche temporären Nutzungen ließen sich finden.

Auch SPD-Fraktionschefin Ursula Busch hält den Standort Festplatz für eine möglicherweise gute Option. Wie geeignet er tatsächlich sei, werde erst die laufende Prüfung ergeben. Näher untersucht würden derzeit drei Flächen.

Die Stadt Frankfurt muss der Europäischen Schule bei der Standortsuche helfen

Die Stadt hat sich verpflichtet, der Europäischen Schule, die in der Nordweststadt zu wenig Platz hat, bei der Suche nach einem neuen Gelände zu helfen. Ein Gebäude am Kaiserlei oder an den Mainwasen zu bauen, ist inzwischen vom Tisch. Das neue Bündnis von Grünen, SPD, FDP und Volt hat vereinbart, dass nun andere Areale betrachtet werden.

Bau- und Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) will sich noch nicht näher zu den möglichen Optionen äußern. Das Thema habe eine hohe Priorität, mehrere Standorte würden geprüft, heißt es lediglich. Auch das Planungsdezernat will noch nichts zu Vor- und Nachteilen einzelner Standorte sagen.

Die CDU im Römer wirbt immer noch für einen Schulbau an den Mainwasen

Für die CDU im Römer kommt der Festplatz infrage, wenn zunächst ein Ersatzstandort für die Dippemess gefunden wird, sagt ihr planungspolitischer Sprecher Albrecht Kochsiek. Schon wegen der Nähe zur EZB sei es aber besser, die Schule an den Mainwasen zu bauen.

Michael Müller, Fraktionschef der Linken im Römer, spricht von einem verzweifelten Versuch der Koalition, Handlungsfähigkeit zu zeigen. Mit einem Bau der Schule am Ratsweg schaffe sich die Stadt nur neue Probleme. „Wohin verlegt man die Dippemess?“

Tourismuschef Thomas Feda könnte auch mit einem Festplatz an anderer Stelle leben

Thomas Feda, der den Festplatz für die Stadt vermarktet, bleibt gelassen: „Das Thema beschäftigt uns ja schon seit Jahren.“ Etwas verwundert ist der Chef der städtischen Tourismus- und Congress-GmbH über die Aussage in einer Tageszeitung, wonach das Gelände nur zweimal im Jahr für die Dippemess gebraucht werde. „Der Festplatz ist zu 70 bis 80 Prozent im Jahr gebucht.“ Auch andere Messen und Zirkusse schlagen dort ihre Zelte auf. Feda macht keinen Hehl daraus, dass der Festplatz für ein großes Volksfest eher zu klein ist. „Wir haben den Festplatz liebgewonnen, er limitiert uns aber auch.“ Mit einer größeren Ausweichfläche, die gut angebunden sei, könne er leben. Aber: „Einen Festplatz braucht eine Stadt wie Frankfurt.“

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