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Frankfurt: Festbier zum Probieren

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Kostprobe des akutellen Festbiers. Enrico Sauda
Kostprobe des akutellen Festbiers. Enrico Sauda © Enrico Sauda

Fassanstich am Lohrberg gibt Vorgeschmack auf das Oktoberfest am Waldstadion. Dunja Rajter war dabei.

Das Oktoberfest am Waldstadion beginnt zwar erst am Mittwoch, 7. September, aber jetzt gab es schon mal das neue Festbier zu trinken. Reality-TV-Darsteller, Sänger und Model Nico Schwanz eröffnete die Festbierverkostung mit Otto Völker, Vorstand der Binding-Brauerei AG, im Garten der Lohrbergschänke mit einem Fassanstich.

Schwanz war vor vier Jahren Oktoberfest-Botschafter, ließ die Kontakte nie abbrechen und wurde gefragt, ob er das Fass anstechen wolle. Das tat er bei schönstem Bierwetter, wie Otto Völker sagte, kurz bevor Schwanz den Holzhammer schwang. Wer den Anstich dann Anfang September mache, stehe allerdings jetzt noch nicht fest.

„Zweimal mussten wir aussetzen“, betonte Kai Mann mit Blick auf die Pandemie. Er stellt das Oktoberfest mit den Brüdern und Festzeltwirten Dennis Hausmann und Patrick Hausmann auf die Beine.

2300 Plätze im Festzelt

„Wir hoffen natürlich schwer, dass wir dieses Mal dürfen. So hundertprozentig ist das noch nicht klar“, gab Mann zu bedenken. „Wir haben lange überlegt, ob wir vergrößern oder verkleinern sollten. Letzten Endes haben wir uns gesagt, dass die Hoffnung zuletzt stirbt und haben es bei der ursprünglichen Größe belassen“, sagt Dennis Hausmann. „Ein paar Sitzplätze haben wir abgebaut – 2300 Gäste haben jetzt im Festzelt Platz“, erklärt Hausmann weiter. Was auch wegfalle, sei der Dienstag, so dass die große Sause am Waldstadion eben erst mittwochs beginne.

Ungefähr 200 Gäste waren am Donnerstagabend auf dem Lohrberg dabei und testeten die eigens für dieses Fest gebraute Bierspezialität. Unter ihnen Schlagersängerin Dunja Rajter und ihr Mann Michael Eichler, Reality-Fernsehen-Darstellerin Natascha Beil sowie Ande Werner und Lars Niedereichholz vom Comedy-Duo „Mundstuhl“. „Wir haben jetzt einige Sommerfestivals, bei denen wir auftreten“, freut sich Werner über Arbeit und natürlich Kontakt zum Publikum. „Aber im Grunde bereiten wir schon das neue Programm vor“, ergänzt Niedereichholz. „Kann Spuren von Nüssen enthalten“, heißt es. „Und wir tun so, als würde es keine Krise geben“, meint Werner und lacht.

Auch mit von der Partie beim Biertasting war Unternehmer Frank Otto, Sohn von Werner Otto, Gründer des gleichnamigen Versandhauses. Gleich am Eingang des Lokals stand ein Bulli, so nennt man den VW-Bus liebevoll. Für Otto ein Blickfang. Die Autos erinnern ihn doch an seine Jugend. „Damals war das unser erster Tourbus“, berichtet der 65-Jährige. „Die Band hieß ,City Nord‘“, erinnert sich Otto, der schon lange bei keinem Oktoberfest mehr gewesen ist und ernsthaft darüber nachdenkt, dem Frankfurter am Stadion im Stadtwald einen Besuch abzustatten.

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