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Frankfurt: Feldmann will städtisches Energiegeld

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Von: Christoph Manus

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Die Frankfurter Wahlberechtigten können am 6. November entscheiden, ob Peter Feldmann Frankfurter Oberbürgermeister bleibt.
Die Frankfurter Wahlberechtigten können am 6. November entscheiden, ob Peter Feldmann Frankfurter Oberbürgermeister bleibt. © Rolf Oeser

Der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann lobt das Kasseler Modell zur Hilfe in der Energiekrise. Er will ein städtisches Energiegeld im Magistrat diskutieren. Das kündigt er auf Twitter an.

Der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) wirbt in der Energiekrise für ein städtisches Energiegeld nach dem Vorbild der Stadt Kassel. Dort erhalten ab Oktober alle Einwohnerinnen und Einwohner auf Antrag einmalig 75 Euro ausgezahlt. Diese Hilfe hatte die Stadtverordnetenversammlung im Juli beschlossen, „um die finanziellen Belastungen bei den rapide steigenden Energiekosten im Zuge des Ukraine-Krieges abzumildern“, wie es in einer Mitteilung der Stadt Kassel heißt. Die Unterstützung könnte sie mehr als 15 Millionen Euro kosten.

Feldmann lobte die städtische Hilfe am Freitag auf Twitter als „gute Idee des Kasseler Amtskollegen Christian Geselle“, der ebenfalls der SPD angehört, und signalisierte „volle Unterstützung!“. In seinem Tweet kündigte er zudem an: „Sobald Rechtssicherheit besteht, will ich mit dem Frankfurter Magistrat den Vorschlag diskutieren.“ Wichtig sei ihm dabei, dass tatsächlich alle Frankfurter:innen das Energiegeld erhalten. Beim Kasseler Modell ist unklar, ob der Zuschuss bei Hartz-IV-Empfängern auf die Sozialleistungen angerechnet wird.

Die Linke im Römer hat jüngst ein anderes Hilfsmodell vorgeschlagen. Sie will, dass die Stadt einen Härtefallfonds für Menschen auflegt, die angesichts der steigenden Strom- und Gaspreise in finanzielle Not geraten.

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