Stadtpolitik

Frankfurt: Feldmann rechtfertigt Premiere von „Bad Banks“

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Soll die Serie „Bad Banks“ in der Paulskirche gezeigt werden? Ja, meint der Oberbürgermeister. Die Grünen sind skeptisch.

Der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) verteidigt die Premiere der zweiten Staffel der Serie „Bad Banks“ in der Paulskirche am 2. Februar. In der Serie gehe es um gesellschaftliche Entwicklungen im Bankensektor, die zur Lehman-Krise geführt hätten und die Wirtschaft und Demokratie bedroht hätten, teilte Feldmann mit. Die Sendung habe dafür den Grimme-Preis bekommen.

„Die Paulskirche wird weiterhin das Symbol für transparente, öffentliche Entstehung von Politik sein. Deswegen findet diese besondere Premiere nicht am falschen Ort statt“, sagte er.

Die Stadt richtet die Premiere mit Hessen-Film aus. Im Fernsehen ist die Serie am 6. und 7. Februar bei Arte sowie am 8., 9. und 10. Februar im ZDF zu sehen.

Kritik an der Aufführung in der Paulskirche kam von Sebastian Popp, Fraktionschef der Grünen im Römer: „Alle reden von der AWO und der OB bespielt in Wort und Tat im Alleingang die Paulskirche“, sagte er. Popp fragte, ob die Serie schon Teil des Beta-Programmes des künftigen Hauses der Demokratie sei. „Nein, die Paulskirche wird nicht zum Premierenkino“, entgegnete Feldmann per Pressemitteilung sowie auf seiner Facebook-Seite. Die Premiere der Serie bleibe „eine spannende Ausnahme“.

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