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Jüdisches Leben

Frankfurt feiert 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

  • Hanning Voigts
    VonHanning Voigts
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Die „Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit“ lädt ein zu Konzerten, Lesungen und Gesprächen

Zu einer ganzen Reihe von Veranstaltungen lädt die „Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit“ (GCJZ) ab dem morgigen Sonntag, 4. Juli, in Frankfurt ein. Anlässlich der Feiern zu 1700 Jahren jüdischem Leben auf dem Gebiet des heutigen Deutschland gibt es dabei drei Tage lang Konzerte, Lesungen und Gespräche, die alle unter freiem Himmel vor der Christuskirche am Beethovenplatz 11-14 in Bockenheim stattfinden. Die GCJZ kooperiert dabei etwa mit der Jüdischen Volkshochschule, der Evangelischen Kirche Frankfurt und Offenbach und der Katholischen Stadtkirche.

Am Sonntag beginnt die Reihe mit einem Konzert, bei dem Daniel Kempin, Gitarrist und Kantor des Egalitären Minjan der Jüdischen Gemeinde, ab 16 Uhr jüdische Lieder vorträgt. Ab 17 Uhr wird eine Textcollage zum Thema „900 Jahre jüdisches Leben in Frankfurt am Main“ aufgeführt, ab 18.30 Uhr wird dann unter dem Motto „Der Weg zur Schule war eine tägliche Qual“ aus Berichten von Jüdinnen und Juden vorgelesen, die in Frankfurt zur Schule gingen und die Vernichtung der europäischen Juden in der Zeit des Nationalsozialismus überlebt haben.

Am Montag, 5. Juli, berichtet Majer Szanckower, der Verwalter der jüdischen Friedhöfe in Frankfurt, ab 18 Uhr von seinem Lebensweg. Szanckower wurde in einem Lager für sogenannte „Displaced Persons“ geboren und wuchs in einem Haus in der Waldschmidtstraße auf, wo in den 50er-Jahren viele Überlebende mit ihren Kindern untergebracht wurden. Am Dienstag, 6. Juli, spricht dann Alon Meyer, Präsident von Makkabi Deutschland, mit Matthias Thoma, dem Leiter des Eintracht Frankfurt Museums, unter dem Motto „Frankfurt – Heimat – Fußball“. han

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