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Wo Menschen sind, wird es auch mal laut.
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Wo Menschen sind, wird es auch mal laut.

Kommentar zur Kulturpolitik

Frankfurt: Feiern am Main muss möglich sein

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
    schließen

Mit der Absage des Mainbrückensommers kapituliert die Stadt Frankfurt vor einigen Anwohnerinnen und Anwohnern, die keinen Lärm ertragen wollen. Das ist der falsche Weg. Ein Kommentar.

Frankfurt - Die Stadt hat den Mainbrückensommer abgesagt; es wird in diesem Sommer keine Konzerte unter Frankfurter Brücken geben. Das ist schade für die Clubszene, auch wenn mit dem Kultursommer ein adäquater Ersatz geplant ist.

Frankfurt: Kultursommer statt Mainbrückenfest

Die Kaiserleipromenade ist aber nicht der Main. Mit ihrer Absage gibt die Stadt die Hoheit über einen der wichtigsten öffentlichen Räume quasi auf. Sie kapituliert vor einer kleinen Gruppe von Anwohnerinnen und Anwohnern, die lieber im Stillen leben wollen, als manchmal Musik oder Geräusche von Feiernden zu erdulden.

Behält die Stadt diese Logik bei, wird es im nächsten Jahr kein Museumsuferfest und keine Bahnhofsviertelnacht geben – in diesem Jahr wurden sie pandemiebedingt abgesagt. Solche Feste könnten ja die Nachbarn stören! Konzerte wie das des HR-Sinfonieorchesters an der Weseler Werft, das vor fünf Jahren 20.000 Menschen an den Main lockte, wären unmöglich. Festivals wie die Sommerwerft auch.

Feiern in Frankfurt: Was die Stadt anders machen sollte

Statt auf Feiern am Main zu verzichten, sollte die Stadt lieber mit den Anwohnerinnen und Anwohnern sprechen und ein Sicherheitskonzept vorlegen. Das kann auch auf die Lautstärke eingehen. (Florian Leclerc)

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