Die FDP im Frankfurter Römer will eine schnelle Lösung für Samson.
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Die FDP im Frankfurter Römer will eine schnelle Lösung für Samson.

Unternehmensstandort

Samson helfen

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
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Die FDP im Frankfurter Römer fordert eine schnelle Lösung, um Samson eine Expansion am Standort zu ermöglichen. Das Unternehmen erwägt auch, Frankfurt zu verlassen.

Die FDP im Römer fordert Planungsdezernent Mike Josef (SPD) und Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU) auf, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um den Ventilhersteller Samson und damit zahlreiche Arbeitsplätze in Frankfurt zu halten. „Wir brauchen eine schnelle Lösung für Samson“, sagt Stephanie Wüst, die wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion.

Das Unternehmen hatte mitgeteilt, es spreche mit der Stadt und anderen Eigentümern im Areal über eine Neuordnung der Grundstücksflächen, um eine durchgehende, nicht durch Straßen unterbrochene Gesamtfläche für einen möglichen Neu- und Umbau zu schaffen. Samson prüft nach eigenen Angaben aber auch, ein neues Werk außerhalb Frankfurts zu bauen. Josef und Frank haben bereits versichert, sie arbeiteten an Lösungen. Dabei geht es etwa um einen möglichen Flächentausch.

Die BFF-Fraktion wirft der SPD im Römer, die schon am Freitag die Pläne von Samson öffentlich gemacht hatte, vor, die Standortfrage eines Unternehmens für die eigenen politischen Zwecke zu nutzen. Die SPD habe in ihrer Mitteilung zudem aus vertraulichen Gesprächen berichtet, kritisiert die BFF im Römer. Die FDP nennt es „bemerkenswert“, dass gerade die SPD den Magistrat zum schnellen Handeln auffordere. Schließlich sei doch ihr eigener Dezernent Mike Josef maßgeblich an den Gesprächen beteiligt.

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