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Eine Pelzmodeschau im Juni 1989 am Römerberg. Eines der vielen Fotos des Frankfurter Fotografen Helmut Fricke, der weltweit Modeschauen und Modeikonen wie Claudia Schiffer fotografierte. Er zeigt seine Sammlung beim Festival zur Fashion Week.
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Eine Pelzmodeschau im Juni 1989 am Römerberg. Eines der vielen Fotos des Frankfurter Fotografen Helmut Fricke, der weltweit Modeschauen und Modeikonen wie Claudia Schiffer fotografierte. Er zeigt seine Sammlung beim Festival zur Fashion Week.

Fashion Week Frankfurt

Frankfurt Fashion Week mit eigenem Festival

  • Kathrin Rosendorff
    VonKathrin Rosendorff
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Die Frankfurt Fashion Week in Frankfurt soll von einem öffentlichen Festival namens „AAAREA“ begleitet werden. Die B-Ebene der Hauptwache verwandelt sich dazu in ein begehbares Modemagazin.

Im Hilton-Hotel wird Karl Lagerfeld erwartet. Also, genau genommen ist es ein vier Meter hoher Aufsteller des verstorbenen Stardesigners. Das Foto von Lagerfeld hat der Frankfurter Modefotograf Helmut Fricke einst geschossen.

Die im Alltag wenig glamouröse B-Ebene der Hauptwache wird zum begehbaren Modemagazin. Dieses trägt den Titel „Runway B(eautiful)-Ebene“. 35 Säulen werden vom 11. Januar bis zum 10. Februar 2022 mit Fotos internationaler Modefotograf:innen geschmückt sein. Diese Aktionen sind nur ein Teil des begleitenden Festivals der Frankfurt Fashion Week, die vom 17. bis 21. Januar zum ersten Mal physisch geplant ist.

Mode in der Stadt

Das Festival AAAREA zur ersten physischen Frankfurt Fashion Week , die vom 17. bis 21. Januar 2022 geplant ist, bespielt viele Orte der Stadt. Beim Online-Magazin werden bereits jetzt Frankfurter Designer:innen vorgestellt: https://aaarea.com/de

Außerdem können sich Boutiquen, Museen bis Restaurants, die eigenverantwortlich Teil der Veranstaltungsreihe sein möchten, auf: www.frankfurt.fashion bewerben. rose

Denn die Premiere im Sommer dieses Jahres war pandemiebedingt ein fast ausschließlich digitales Format. „Wir wollen endlich mal was stattfinden lassen, trotz der schwierigen Bedingungen“, sagt Olaf Schmidt, Vizepräsident von Textiles & Textile Technologies der Messe, bei der Vorstellung des Programms am Montag. Abseits der Shows auf dem Messegelände, das nur fürs Fachpublikum geöffnet sei, habe sich die Messe kreative Partner:innen für das „Fashion Feeling“ in der Stadt gesucht.

„Wir wollen die Messe in die Stadt hineintragen, sie erlebbar für alle machen“, sagt Lorenzo Bizzi. Er ist einer der drei Geschäftsführer, die zusammen mit elf Frankfurter Kreativagenturen das Programm zusammengestellt hat: AAAREA lautet der Name des Festivals, das auch eine GmbH ist. Die drei As am Anfang stehen für: All Area Access – dieses Festival soll eben für alle zugänglich sein. Das Programm sei allein in den vergangenen zwei Wochen mehrmals coronakonform überarbeitet worden. Unter dem Titel „Helmut Fricke Fashion“ (17. Januar bis 27. Februar) werden die Fotos, die der Frankfurter in mehr als 40 Berufsjahren auf den Laufstegen der Welt von Mailand bis New York, aber auch bei einer Pelzshow am Römerberg für die „FAZ“ fotografiert hat, im Massif Central (Eschersheimer Landstraße 28) ausgestellt. Für internationale Magazine standen Claudia Schiffer, Naomi Campbell, aber auch Lady Gaga vor seiner Linse.

Im Jumeirah-Hotel in der Innenstadt können Besucher:innen in kleinen Gruppen Jung-Designer:innen in deren Pop-up-Ateliers treffen. „Die Besucher:innen können sie beim Vorbereiten ihrer Shows besuchen“, sagt Aaarea-Geschäftsführer Florian Joeckel. Die Anmeldung soll auf www.aaarea.com möglich sein. Beim Hilton Closing Receptio am 20. Januar werden Tickets für einen Auftritt des Frankfurter Musikers Shantel beim „Bucovina Club Fashion Deluxe“ verlost.

Im Bahnhofsviertel ist einiges unter dem Titel „United Nations of Fashion“ geplant. Die Themen der Fashion Week, „Nachhaltigkeit und Digitalisierung“, spiegeln sich wider. Es gibt kulinarisch-regionale Abende in den Restaurants der Ardinast-Brüder, „Stanley Diamond“ und „Bar Shuka“. Filme und Gespräche zum Thema Nachhaltigkeit sind im Kino des „25 Hours“-Hotels geplant. In der „Amp-Bar“ soll es Konzerte und DJ-Auftritte geben. Auch der neue Club „Tokonoma“ soll bespielt werden. „Wir wissen aber nicht, was im Januar möglich sein wird“, sagt Mitorganisator James Ardinast.

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