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Dass Frankfurt auch Mode kann, wollte die Stadt eigentlich bei der ersten Frankfurt Fashion Week im Juli zeigen.
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Dass Frankfurt auch Mode kann, wollte die Stadt eigentlich bei der ersten Frankfurt Fashion Week im Juli zeigen.

Modemesse

Frankfurt Fashion Week findet nur digital statt

  • Helen Schindler
    VonHelen Schindler
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Eigentlich wollte die Stadt Frankfurt im Juli zeigen, dass sie auch Mode kann. Doch wegen der anhaltenden Pandemie wird es erst im nächsten Jahr physische Veranstaltungen geben.

Die seit Monaten mit großer Spannung erwartete erste Frankfurt Fashion Week wird nicht wie geplant im Sommer stattfinden. Aufgrund der Corona-Pandemie wird es zwischen dem 5. und 9. Juli ein rein digitales Event geben, teilten die Veranstalter, die Messe Frankfurt und die Premium Group, am Mittwoch mit. Die Messen Premium, Seek, Neonyt und The Ground sowie die Laufstegpräsentationen sind abgesagt und sollen erstmals vom 19. bis 21. Januar 2022 in der Mainmetropole ausgerichtet werden.

„Es bricht mir das Herz, zum dritten Mal in Folge unsere Tradeshows, Konferenzen und Events, ebenso die geplanten Kollektionspräsentationen und Shows abzusagen“, sagt Anita Tillmann, Managing Director der Premium Group. Für die Fashionbranche sei das dramatisch. Aber: „Uns bleibt nichts anderes übrig, als den Tatsachen ins Auge zu sehen, die Konsequenzen zu ziehen und die physischen Elemente einer Frankfurt Fashion Week – auf die wir uns alle so sehr freuen – für den Januar 2022 zu planen.“

Ursprünglich sollte die erste Frankfurt Fashion Week mit begleitenden Veranstaltungen in der gesamten Stadt präsentiert werden; Museen, Musik-, Kunst- und Kultureinrichtungen, Hochschulen und der Frankfurter Handel sollten zusammengebracht werden. Tillmann hatte mit 2000 Marken und 140 000 Besucherinnen und Besuchern gerechnet.

Ausschlaggebender Aspekt für die Absage sei die Verantwortung gegenüber den Aussteller:innen, Besucher:innen und Partner:innen, die ein finanzielles Risiko bei einer physischen Durchführung hätten auf sich nehmen müssen, so die Veranstalter. Einschränkungen im Reiseverkehr, Quarantänebestimmungen und unternehmensinterne Aspekte wie Reiserestriktionen und Kurzarbeitsregelungen machten eine Zusage der Stakeholder:innen zu einer physischen Messe Anfang Juli momentan unmöglich.

„Jetzt heißt es, nach vorne blicken“, sagt Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. An dem Anspruch, die Frankfurt Fashion Week zum Taktgeber der Mode- und Textilbranche zu machen und relevante Zukunftsthemen auf die Agenda zu setzen, halte man fest.

Für das digitale Format im Juli haben die Veranstalter das „FFW Studio“ initiiert, auf dem die Themen Nachhaltigkeit und Digitalisierung im Mittelpunkt stehen sollen. Im Rahmen dessen werden auf der Website www.frankfurt.fashion in Livestreams Gesprächsrunden und Einblicke in die beiden Leitkonferenzen der neuen Frankfurt Fashion Week, der Frankfurt Fashion SDG Summit sowie die Konferenz „The New European Bauhaus – Werkstatt der Zukunft“ zu sehen sein. Im Anschluss sollen die Inhalte als Video-on-demand-Serie für die Interimssaison zur Verfügung stehen. Programmdetails wollen die Veranstalter zeitnah bekanntgeben.

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