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Eine doppelstöckige Fahrrad-Abstellanlage am Südbahnhof in Frankfurt - es ist eine von 22. ihrer Art in der Stadt.
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Eine doppelstöckige Fahrrad-Abstellanlage am Südbahnhof in Frankfurt - es ist eine von 22. ihrer Art in der Stadt.

Mobilität

Frankfurt: Fahrradbügel schützen vor Falschparken

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Die Stadt Frankfurt will weitere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder schaffen - darunter Doppelstockanlagen und Bügel, die vor Falschparken schützen.

In Frankfurt hat die Stadt eine neue Fahrradabstellanlage an der S-Bahn-Haltestelle Ostendstraße aufgestellt. Die Anlage hat zwei Stockwerke und bietet Platz für 48 Fahrräder.

Insgesamt gebe es nun 22 doppelstöckige Fahrradabstellanlagen im Stadtgebiet, teilte das Verkehrsdezernat mit. Sie befänden sich an Knotenpunkten des Nahverkehrs und böten Platz für knapp 1000 Fahrräder. Die Abstellanlage an der Ostendstraße kostete den Angaben zufolge etwa 50 000 Euro.

Im Jahr 2021 habe die Stadt etwa 2000 Fahrradabstellmöglichkeiten geschaffen, sagte Verkehrsdezernent Stefan Majer (Grüne). Dieses Ziel sei mit der Initiative Radentscheid Frankfurt vereinbart worden und stehe auch im Beschluss der früheren Koalition zum Radwegeausbau in Frankfurt. „Wir setzen unseren Kurs, Frankfurt grundlegend für den Radverkehr zu verbessern, 2022 weiter fort“, kündigte er an. Im Jahr 2022 soll eine Doppelstockanlage am Heddernheimer Steg aufgestellt werden. Der Heddernheimer Steg überbrückt den Erich-Ollenhauer-Ring und verbindet Heddernheim mit dem Nordwestzentrum.

Bei den Fahrradabstellplätzen würden in neun von zehn Fällen Fahrradbügel aufgestellt, führte Majer aus. Die Fahrradbügel würden in Wohngebieten und nahe von Geschäfte oder Restaurants installiert. „Mit wohnortnahen Abstellmöglichkeiten machen wir das Transportmittel Fahrrad deutlich zugänglicher und üben damit einen positiven Einfluss auf die Verkehrsmittelwahl der Frankfurter aus“, sagte er.

Bei der Wahl des Standorts lässt sich laut Majer das Falschparken von Autos auf Gehwegen oder Straßenecken verhindern. An Eckbereichen ordne das Radfahrbüro des Straßenverkehrsamts die Fahrradbügel so an, dass die Sicht auf die Straße frei bleibe. Davon profitierten vor allem Kinder, Menschen mit eingeschränkter Sehkraft, Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen.

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