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Der Fahrgastbeirat kümmert sich unter anderem auch um barrierefreie Züge. Foto: Monika Müller
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Der Fahrgastbeirat kümmert sich unter anderem auch um barrierefreie Züge.

Mobilität

Frankfurt: Fahrgastbeirat will den Nahverkehr verbessern

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Alle vier Jahre wird der Fahrgastbeirat in Frankfurt neu gewählt. Das Gremium blickt auf Erfolge zurück - und in die Zukunft.

In Frankfurt wird der Fahrgastbeirat für vier weitere Jahre neu gewählt. Michael Schmidt vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) ist seit der Gründung des Gremiums vor 24 Jahren mit dabei. „Wir haben viel erreicht“, sagt er.

In der vergangenen Arbeitsperiode habe sich die Qualifikation des Fahrpersonals verbessert. Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RVM) sei verpflichtet worden, Fachtrainer für die Personalentwicklung einzusetzen. Bei der Vergabe des Busbündels B im Frankfurter Westen habe die lokale Nahverkehrsgesellschaft Traffiq neben dem abgegebenen Angebotspreis auch Qualitätsmerkmale berücksichtigt, etwa zur Elektromobilität und der Kommunikation der Fahrerinnen und Fahrer im Falle einer Störung. „Es ist wichtig, dass das Fahrpersonal in diesen Fällen Durchsagen macht, wie die Fahrgäste weiter zum Ziel kommen“, erklärt Schmidt.

Handys laden in neuen Trams

Weitere Mitglieder im Sprecherteam des Fahrgastbeirats sind Karin Ruf, die als einfacher Fahrgast in den Beirat gewählt wurde, und Harald Wagner vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Sie hoben weitere Erfolge hervor: Auf Empfehlung des Beirats seien Busse und Bahnen fahrgastfreundlicher geworden. So gebe es zusätzliche vertikale Stangen zum Festhalten, digitale Anzeigetafeln und barrierefreie Sitzmöglichkeiten.

In den neuen Straßenbahnen vom Typ T, die in diesem Jahr nach Frankfurt geliefert werden sollen, könnten Handys an Steckdosen geladen werden - wie im ICE. Bundesweit habe sich der Frankfurter Fahrgastbeirat mit etwa 50 weiteren Beiräten vernetzt, um Vorschläge zur Verbesserung des Nahverkehrs auszutauschen. Allein beim Nahverkehrsplan in Frankfurt habe der Beirat mehr als 100 Anregungen eingebracht.

Gesetzlich verpflichtet ist die lokale Nahverkehrsgesellschaft Traffiq nicht, die Anregungen zu befolgen. Aber eine Wertschätzung für die Arbeit sei vorhanden, sagt Schmidt. In der Gründungszeit sei das teilweise noch nicht so gewesen. Auch beim Masterplan Mobilität, der bis Ende des Jahres fertig sein soll, will sich das Gremium einbringen.

Der neue Beirat mit 22 Mitgliedern wird nach Angaben von Traffiq Ende März konstituiert. Er setzt sich jeweils zur Hälfte aus Fahrgästen und Vertreterinnen und Vertretern von Verbänden und Organisationen zusammen. Um die elf Plätze der Fahrgäste hatten sich etwa 100 Menschen beworben.

Fahrgäste können dem Fahrgastbeirat ihre Ideen mitteilen per Telefon 069/212 244 30 und per E-Mail: fahrgastbeirat@traffiq.de

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