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Frankfurt: Eurobike auch am Mainkai

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Von: Florian Leclerc

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Die Eurobico 2021, die Vorgängermesse der Eurobike 2022, zeigte in Frankfurt zahlreiche Neuheiten. Foto: Rolf Oeser
Die Eurobico 2021, die Vorgängermesse der Eurobike 2022, zeigte in Frankfurt zahlreiche Neuheiten. Foto: Rolf Oeser © ROLF OESER

Die Weltleitmesse der Fahrradbranche, Eurobike, veranstaltet ein breites Mitmachprogramm - auf dem Messegelände, am Mainkai und im Hafenpark.

Auf der globalen Leitmesse für die Fahrradbranche, der Eurobike, werden sich von Mittwoch, 13. Juli, bis Sonntag, 17 Juli, etwa 1500 Ausstellerinnen und Aussteller auf dem Frankfurter Messegelände und in der Stadt präsentieren. Von Mittwoch bis Freitag hat das Fachpublikum Zutritt in vier Hallen auf dem Messegelände. Am Samstag und Sonntag ist die Messe für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Gezeigt werden Fahrräder aller Art, Teile und Zubehör, Werkzeuge, Literatur, E-Mobilität.

Testen kann man die Gravel Bikes, Elektrofahrräder, Trekking Bikes oder Rennräder der verschiedenen Hersteller vor Ort. Dafür stehen Eventflächen und eine lange Teststrecke auf dem Messegelände bereit. Eine Verkaufsmesse ist die Eurobike jedoch nicht. Die Ausstellerinnen und Aussteller zeigen Prototypen, die von 2023 an erhältlich sein sollen - wenn es die Lieferkettenengpässe zulassen.

Auf einer Freifläche zwischen den Hallen 9 und 10 treten am Wochenende die besten Mountainbike-Slopestylefahrer gegeneinander an. Bei Slopestyle fahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über einen Hindernisparcours und vollführen dabei spektakuläre Sprünge. Die in der Szene bekannten Fahrer Emil Johannsson und Erik Fedko sind mit dabei.

Die Messe

Die Fahrradmesse Eurobike auf dem Frankfurter Messegelände ist von Mittwoch, 13. Juli, bis Sonntag, 17. Juli. Die Aussteller:innen präsentieren die Produktneuheiten in den Hallen 8 und 9 sowie 11 und 12 und auf dem Außengelände. Die Besucher:innentage sind am Wochenende. Geöffnet hat die Messe von 9 bis 18 Uhr. Tickets kosten für einen Tag 15 Euro, für zwei Tage 22 Euro.

Veranstalter ist Fairnamic, ein Gemeinschaftsunternehmen von Messe Frankfurt und Messe Friedrichshafen. fle

Website: www.eurobike.com

Am Mainkai und im Osthafen bietet die Eurobike ein Veranstaltungsprogramm. Dafür wird der Mainkai bereits vor Beginn der Sommerferien gesperrt. Die Sperrung dauert bis zum 5. September.

Auf dem Mainkai gibt es einen Fahrradflohmarkt für gebrauchte Räder sowie Ersatzteile (Samstag, 9-18 Uhr), einen Kinderparcours, Street Food, Vorträge und Workshops. Im Hafenpark nahe dem Osthafen werden fortgeschrittene BMX-Fahrerinnen und -fahrer in der BMX-Anlage erwartet. Zusätzlich gibt es BMX-Workshops (etwa am Freitag, 14 Uhr) und „Chillen & Grillen“ mit DJ-Auftritt am Abend.

Ausgewiesene Radwege, die „Bike Lanes“, werden den Hafenpark und den Mainkai mit dem Hauptbahnhof und dem Messegelände verbinden. Die „Bike Lanes“ sollen laut Veranstalter vorhandene Radwege ergänzen. Kundinnen und Kunden von Call-a-Bike können deren Leihräder kostenlos mieten. Call-a-Bike hatte zuletzt die Leihradflotte wieder ausgeweitet, nachdem zuvor Räder wegen Vandalismus zurückgezogen worden waren.

Bei „Social Rides“ können sich Interessierte zu gemeinsamen Fahrradtouren verabreden. Auf dem Reisemarkt „Holiday on Bike“ (Halle 11) gibt es Informationen zum Radurlaub. Im Kinderbereich (Halle 10) müssen kleine Hindernisse auf einem Parcours überwunden werden.

Aus Sicht von Wolfgang Marzin, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Messe Frankfurt, hat sich die Stadt zu einem Zentrum der Mobilitätswende entwickelt. Die Weltleitmesse Eurobike treibe diesen Trend weiter voran. Ein Ersatz für die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA), die Frankfurt nach 2019 verlassen hat, sei die Eurobike aber nicht. Es handele sich um verschiedene Branchen. An der Eurobike ist die Messe Frankfurt über das Tochterunternehmen Fairnamic gemeinsam mit der Messe Friedrichshafen beteiligt. Die Stadt Friedrichshafen war drei Jahrzehnte lang Gastgeberin der Eurobike. Stefan Reisinger, Geschäftsführer von Fairnamic, geht davon aus, mit dem Wechsel nach Frankfurt mehr Aussteller:innen und Besucherinnen und Besucher zu erreichen. Auch stehe das Thema urbane Mobilität in Frankfurt im Vordergrund. Geplant seien bis zu 200 Workshops, Vorträge und Panels zu aktuellen Themen. Den Besucherinnen und Besuchern versprach er: „Wer immer darüber nachdenkt, sich in den kommenden Monaten ein Fahrrad zu kaufen: Es gibt hier so viele Räder auszuprobieren, wie nirgends sonst“.

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