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Frankfurt: Etat ohne Defizit möglich

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Von: Christoph Manus

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Frankfurts Kämmerer Uwe Becker zeigt sich trotz der Corona-Krise optimistisch, dass das Jahr mit einer schwarzen Null enden könnte. Die Gewerbesteuereinnahmen entwickeln sich gut.

Obwohl die Corona-Krise Frankfurt schwer getroffen hat, hält es der scheidende Frankfurter Kämmerer Uwe Becker (CDU) für möglich, dass die Stadt das Jahr mit einer „schwarzen Null“, also ohne Defizit, beendet. Bei der Fortschreibung des Etats war der Bürgermeister noch von einem Fehlbetrag in Höhe von 97,3 Millionen Euro ausgegangen.

Hauptgrund für Beckers vorsichtigen Optimismus ist die Entwicklung bei der Gewerbesteuer. Bis Anfang September sind nach seiner Mitteilung bereits 1,445 Milliarden Euro aus der für Frankfurt wichtigsten Einnahmequelle in die Kasse geflossen. Das sind mehr als 400 Millionen Euro mehr als zum Vorjahreszeitpunkt. Becker hält es für relativ sicher, dass bis Jahresende, wie geplant, zwei Milliarden Euro fließen.

Um einen ausgeglichenen Haushalt erreichen zu können, müsse der Magistrat zudem den beschlossenen Konsolidierungskurs fortsetzen, sagte Becker. Das sei auch für die nächsten Jahre entscheidend. „Nur so behält unser Schiff Kurs und bekommt keine Schlagseite.“

Die neue Römer-Koalition von Grünen, SPD, FDP und Volt will Becker heute abwählen. Damit endet seine Amtszeit. Zum Nachfolger wollen sie am selben Abend Bastian Bergerhoff (Grüne) wählen. cm

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