Bienenmuseum_180820
+
Zehn Bienenvölker sind seit Frühjahr 2019 im Museumsgarten heimisch.

Bienen

Es summt im Museum Angewandte Kunst

  • Meike Kolodziejczyk
    vonMeike Kolodziejczyk
    schließen

Das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt eröffnet seine neue Bienen-Ausstellung. Sie will die Beziehung von Mensch und Biene sichtbar machen.

Auch die Bienen vom Museum Angewandte Kunst (MAK) in Frankfurt haben das Coronavirus zu spüren bekommen. Mussten wegen der Pandemie doch sämtliche Führungen zu den Insekten ausgesetzt werden. Vom heutigen Dienstag an ist das „Neue Museum für Bienen“ für das Publikum geöffnet.

Im Frühjahr siedelte die Frankfurter Künstlergruppe Finger zehn Bienenvölker im Garten des Museums Angewandte Kunst an. Florian Haas und Andreas Wolf haben nun im zweiten Obergeschoss Ausstellungsräume aus Acrylglas konzipiert, die sich mit gesellschaftlichen und ökologischen Themen befassen. Mit ihnen will die Künstlergruppe die „vielfältigen Verbindungslinien und gegenseitigen Abhängigkeiten zwischen Bienen und Menschen“ aufzeigen und die Bedeutung von Bienen in einer globalisierten Gesellschaft sichtbar machen. Darüber hinaus werden Dokumentarfotografien und eine grafische Pollenanalyse des museumseigenen Honigs gezeigt.

Florian Haas und Andreas Wolf folgen mit ihrem „Neuen Museum für Bienen“ der Tradition der skulpturalen Bienenstöcke. Für die Führungen zu den Bienenstöcken an der Ostseite des Museums werden normalerweise die aus Acrylglas bestehenden Ausstellungsräume so auf den Bienenstöcken platziert, dass sie für die Bienen zugänglich sind und von außen betrachtet werden können. Die neue Ausstellung, die von Julia Psilitelis kuratiert wird, ermöglicht es, die Ausstellungsräume ohne Bienenstiche anzuschauen.

Die Künstlergruppe Finger möchte mit ihrer Arbeit Einblicke in den Umweltschutz und wirtschaftliches Handeln sowie Impulse für ein verantwortungsbewusstes urbanes Leben geben. Der aromatische Honig der Stadtimkerei Finger am Museum Angewandte Kunst, Schaumainkai 17, kann an der Museumskasse sowie im Restaurant „Emma Metzler“ für 4,50 Euro pro Glas erworben werden.

Die linke „Kommunikationsguerilla“ des Peng-Kollektivs wirft der Auktionsplattform Ebay vor, ein Antifa-Kunstprojekt zu zensieren.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare