1. Startseite
  2. Frankfurt

Frankfurt: Erster Affenpocken-Fall gemeldet

Erstellt:

Von: Steven Micksch

Kommentare

Auch in Frankfurt gibt es mittlerweile einen bestätigten Affenpocken-Fall.
Auch in Frankfurt gibt es mittlerweile einen bestätigten Affenpocken-Fall. © peter-juelich.com

Gesundheitsdezernent Stefan Majer erwähnt im Gesundheitsausschuss kurz, dass das Virus nun auch in Frankfurt angekommen ist. Darüber hinaus steht der Aktionsplan Corona im Fokus der Stadt.

Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne) hat im Sozial- und Gesundheitsausschuss am Dienstagabend eröffnet, dass es den ersten bestätigten Affenpocken-Fall in Frankfurt gibt. Er kündigte an, am Mittwoch tiefergehend zu dem Thema zu informieren. In der vergangenen Woche hatte es bereits einen Verdachtsfall gegeben, der sich aber nicht bestätigt hatte.

Weiterhin bekamen die Stadtverordneten im Ausschuss neue Informationen zum Corona-Aktionsplan vorgelegt. Dieser soll die Folgen der Pandemie abfedern. Der Magistrat hatte jüngst für die Umsetzung gestimmt, vier Millionen Euro sollen dafür verwendet werden. Der Plan solle allen Bürger:innen zugutekommen, allerdings wurden zur besseren Fokussierung Zielgruppen festgelegt: Kinder, Jugendliche und Familien sowie ältere Menschen, außerdem Fachkräfte und Kulturschaffende und abschließend alle Bürger:innen mit besonderem Fokus auf Inklusion und Vielfalt.

Insgesamt sind mehr als 300 Maßnahmen in ein digitales Nachschlagewerk aufgenommen worden. Diese expliziten Angebote sind sechs Themenfeldern zugeordnet: außerschulische und schulische Bildung, Teilhabe, Bewegung und Gesundheit, Kultur und gemeinsame Erlebnisse, demokratisches Zusammenleben und Verständigung zwischen Generationen und Kulturen sowie Gestaltung, Nutzung und Aneignung öffentlicher Räume.

Konkrete Schwerpunkte sind somit etwa die Förderung von grünen Klassenräumen und gemeinschaftlichen Gartenprojekten. Auch sollen die Bürger:innen mehr an der Gestaltung des Wohnumfelds, der Öffnung von Spielstraßen und dem Neu- oder Umbau von Spielplätzen beteiligt werden.

Im Bereich Bewegung sollen Sportstättenkapazitäten erweitert und für alle nutzbar gemacht werden. Auch sollen Entlastungsangebote für pflegende Eltern und Angehörige angeboten werden.

Es geht aber auch schlichtweg darum, Ausflüge, Freizeiten und Feste zu planen und zu organisieren oder die Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen zu ermöglichen.

Am Aktionsplan haben 23 Ämter und deren Kooperationspartner:innen mitgearbeitet. Die einzelnen Schritte erstrecken sich über die beteiligten Ämter und werden dort umgesetzt. Die Realisierung der Inhalte kann beginnen, falls die Stadtverordnetenversammlung dem Plan am 9. Juni zustimmt.

Auch interessant

Kommentare