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Frankfurt: Erste Triathlon-Luft schnuppern

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Erst mal ins kühle Nass. Christoph Boeckheler (3)
Erst mal ins kühle Nass. Christoph Boeckheler (3) © christoph boeckheler*

700 Kinder machen beim „Schul-Swim&Run“-Wettbewerb im Stadionbad mit. Von Jan-Erik Bischoff.

Am Mittwoch wurde der elfte Frankfurter „Schul-Swim&Run“ nach zwei Jahren Corona-Pause veranstaltet. Am „Schul-Swim&Run“ nehmen Schülerinnen und Schüler von der dritten bis zur achten Klasse teil, aus 13 verschiedenen Frankfurter Schulen. Dabei sollen sie erste Triathlon-Luft schnuppern können und müssen, wie der Name schon sagt, schwimmen und laufen.

Sportdezernent Mike Josef (SPD) gab den symbolischen Startschuss für die 700 Schülerinnen und Schüler. „Wir hatten jetzt gerade für Schüler zwei Jahre voller Einschränkungen“, sagt Josef. Deshalb freue er sich besonders über die Veranstaltung und dass sie dieses Jahr wieder stattfinden konnte. „Es geht darum zusammenzukommen“, betont der Stadtrat. Auch Mirco Beyer, Jugendsekretär der Deutschen Triathlon Union und Leiter des Projekts, sieht das so: „Ich glaube, das ist, was die Kinder jetzt nach Corona brauchen.“

Die Schülerinnen und Schüler starten zuerst am Schwimmbecken und müssen dort eine Strecke von 50 bis 100 Metern schwimmen, je nach Jahrgangsstufe. Dann laufen sie zur Wechselzone, wo sie sich schnell die Laufkleidung anziehen müssen. Manche nehmen sich die Zeit, sich abzutrocknen, andere laufen noch nass. Die Laufstrecke beträgt für die jüngsten 500 Meter, und die ältesten müssen sogar 1500 Meter überwinden.

Hanni Meidhof von der Ebelfeldschule in Praunheim findet es „cool, dass unsere Schule das anbietet“. Sie und ihre Mitschülerinnen Sarah Sachse und Maxima Ziegler sind sehr aufgeregt vor dem Wettkampf. Aber alle drei haben die letzten Tage vor dem Wettkampf noch mal trainiert und sind auch sonst außerhalb der Schule beim Reiten, Parkour oder Rollkunstlaufen sportlich aktiv. Sie sind sich sicher, das Schwimmen wird die leichtere der beiden Disziplinen. „Beim Schwimmen sind es ja nur 50 Meter“, erklärt Meidhof.

Wunsch nach mehr

Auch Mariella Lebkücher von der Musterschule ist aufgeregt. Für sie ist das Schwimmen die härtere Disziplin, weil weniger Platz zum Ausweichen besteht: „Wenn zu viele auf der Bahn sind, wird’s schwierig mit den Armen“, sagt Lebkücher. Die Sechstklässlerin findet die Sportveranstaltung eine gute Abwechselung: „Ich hätte nichts dagegen, wenn wir so etwas häufiger machen.“

Sebastian Stein von der Ebelfeldschule ist einer der Ersten, die fertig sind, und stellt fest: „Ich habe mich überschätzt.“ Die Strecke sei doch schwerer gewesen als erwartet, und beim nächsten Mal wolle er sich besser vorbereiten. Er ist trotzdem stolz und freut sich über die Medaille und das T-Shirt, das alle Teilnehmer:innen im Ziel bekommen.

„Wir machen hier schon seit Jahren mit“, erzählt Max Schewitz, Sportlehrer an der Ebelfeldschule. Die Schule würde von der Deutschen Triathlon Union gefördert werden. Deswegen kommen auch drei- bis viermal Triathlonlehrer von der Union in die Schule und bereiten sich mit den Schülerinnen und Schülern auf den Wettkampf vor. „Ich finde, die Events sind großartig“, sagt Schewitz und freut sich über den Spaß, den die Kinder haben, sich zu messen und mit den Schülerinnen und Schülern der anderen Schulen zusammen zu spielen.

Und dann ab auf die Strecke.
Und dann ab auf die Strecke. © christoph boeckheler*
Schließlich gibt es die wohlverdiente Erholung.
Schließlich gibt es die wohlverdiente Erholung. © christoph boeckheler*

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