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Corona

Frankfurt: Erste Corona-Impfungen in Psychiatrie

  • Steven Micksch
    VonSteven Micksch
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Patientinnen und Patienten der Psychiatrie können häufig nicht persönlich ins Impfzentrum kommen. Nun sind in der Uniklinik Frankfurt die ersten geimpft worden.

In der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Frankfurter Universitätsklinikum sind die ersten Patientinnen und Patienten gegen Sars-CoV-2 geimpft worden. Zunächst wurden zwölf Personen gewählt, die auf der Akutstation, der Alterspsychiatrie sowie weiteren Schwerpunktstationen behandelt werden. Sie alle hatten aufgrund ihrer schweren psychischen Erkrankung eine hohe Priorität, heißt es in der Pressemitteilung.

Die Menschen in der Klinik hätten zudem ein hohes Risiko für einen schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung. Weiterhin seien sie aufgrund ihrer psychischen Erkrankung manchmal nicht in der Lage, die gebotenen Schutz- und Hygieneregeln einzuhalten.

In den vergangenen Monaten sei es in psychiatrischen Stationen in der Region wie auch in ganz Deutschland immer wieder zu Sars-CoV-2-Ausbrüchen gekommen. In der Folge hätten Stationen geschlossen werden müssen und es sei zu Versorgungsengpässen für akut psychiatrisch erkrankte Patientinnen und Patienten gekommen.

Mit dem freiwilligen Impfangebot sollten die Menschen in der psychiatrischen Klinik noch besser geschützt und die Versorgungssicherheit erhöht werden, heißt es weiter. Der Impfstoff sei vom Impfzentrum Frankfurt zur Verfügung gestellt und durch Medizinerinnen und Mediziner der Uniklinik verabreicht worden.

In der Psychiatrie sollen vor allem Menschen geimpft werden, die nicht in der Lage sind, Termine in den Impfzentren oder bei Hausarztpraxen zu vereinbaren. Die Leitung der Uniklinik hofft jetzt, dass man bald weiteren Impfstoff für noch mehr psychiatrische Patient:innen erhalten wird. Aber auch in anderen medizinischen Bereichen gebe es Menschen, die aufgrund von Erkrankungen besonders gefährdet seien und keine andere Möglichkeit zur Impfung hätten.

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