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Echt cool: Lukas Magnin hat den neuen Skatepark in der Nähe des Hauptbahnhofs schon mal ausprobiert.
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Echt cool: Lukas Magnin hat den neuen Skatepark in der Nähe des Hauptbahnhofs schon mal ausprobiert.

Frankfurt

Frankfurt eröffnet neue Skate-Anlage unter der Friedensbrücke

In Frankfurt wird eine neue Skate-Anlage unter der Friedensbrücke für die Nutzung freigegeben. Auch für Einsteiger soll das große Areal geeignet sein.

Für eine Skateanlage sieht sie fast noch zu neu aus: ein Areal aus nacktem Beton, niedrigen Rampen, gewölbten Bodenerhebungen. Auch das Wandbild mit dem Schriftzug „Concrete Skate“, weiß auf orangefarbenem Untergrund, wirkt so, als wäre die Farbe gerade erst trocken geworden. Keine speckigen Graffiti, keine abgewetzten Bahnen.

Doch das scheppernde Rollen der Boards mischt sich bereits mit dem Donnern des Verkehrs, der am Mittwochmorgen beständig die Friedensbrücke befährt. Die ersten Skaterinnen und Skater sind nicht zu stoppen, als die neue Anlage unter der Friedensbrücke offiziell vom Grünflächenamt und dem Skateverein „Concrete Skate e. V.“ eröffnet wird. „Flow Park“ nennt sich der 900 Quadratmeter große Bereich, der sich aus niedrigen Elementen zusammensetzt, die in einer Runde befahren werden können.

Für Marius Karas aus dem Vorstand von Concrete Skate ist die Anlage eine Bereicherung für die Skateszene in Frankfurt. „Die Rampen sind niedrig. Das erleichtert Anfängern den Einstieg“, sagt er, während er mit der linken Hand sein aufgestelltes Board hält. „Aber auch für Fortgeschrittene hat die Anlage viel zu bieten. Sie ist nicht linear aufgebaut, sondern eher verspielt. So können verschiedene Lines gefahren werden.“ Mit „Lines“ meint er die Aneinanderreihung verschiedener Tricks.

Dass der Park so gut ankommt, hat auch damit zu tun, dass die Skaterinnen und Skater von Anfang an bei der Planung mit einbezogen wurden. Diese begann schon 2018, so Dirk Schneider von der Planungsabteilung im Grünflächenamt. Die alte Skateanlage, die sich vorher unter der Friedensbrücke befand, war in die Jahre gekommen. Der neue Entwurf wurde gemeinsam und im engen Austausch mit dem Nachbarschaftsbüro Gutleut, Concrete Skate und Skaterinnen und Skatern entwickelt.

Jonas Bereiter aus dem Projektteam von Concrete Skate bestätigt die gute Zusammenarbeit: „Die Einbindung der Szene in den Plaunungsprozess ist gut gelaufen“, sagt er. „Trotzdem war es nicht leicht, so viele unterschiedliche Interessen unterzubringen. Wir als Skater wissen, was wir wollen, aber nicht, wie es umgesetzt werden kann.“ Dafür sei die Expertise vom Grünflächenamt und der ausführenden Unternehmen wichtig gewesen. Die Planung übernahm die Firma Endboss und den Betonbau Yamato Ramps. Während die Planung bis 2020 lief, wurde das Projekt dann im Herbst vergangenen Jahres ausgeschrieben, und im April dieses Jahres begann der Bau. Die Kosten beliefen sich nach Angaben des Grünflächenamts auf 493 000 Euro, davon steuerte das Sportamt der Stadt Frankfurt 6000 Euro bei.

Einen kleinen Wermutstropfen gebe es allerdings, so Jonas Bereiter: „Das Einzige, was fehlt, ist die Beleuchtung. Abends kann man die Anlage ohne Licht nicht nutzen“, sagt er. Trotzdem: Die Freude ist groß und wird vom Verein am kommenden Sonntag noch einmal mit einem Skatecontest und Musik gefeiert.

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