Coronavirus-Pandemie

Frankfurt: Erneuter Protest gegen die Corona-Regeln

  • vonHanning Voigts
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Gegner der Einschränkungen wegen der Pandemie wollen am Samstag wieder in Frankfurt demonstrieren. Die Initiative „Aufklärung statt Verschwörungsideologien“ will wieder dagegenhalten.

Sofortiges Ende des Lockdowns“ steht auf dem Plakat, auf dem prominent die Frankfurter Skyline zu sehen ist. „Wiederherstellung aller Bürgerrechte.“ Mit dem Poster mobilisiert der frühere Frankfurter Occupy-Aktivist Hajo Köhn im Internet für den heutigen Samstag zum dritten Mal in Folge zu einer Kundgebung gegen die Einschränkungen wegen der Coronavirus-Pandemie. Ab 15 Uhr wollen Köhn und seine Anhänger sich versammeln, wie am vergangenen Samstag am Mainufer bei der Weseler Werft. Erwartet werden bis zu 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Im Internet und über unterschiedliche Chatgruppen, über die die Corona-Proteste sich vor allem organisieren, wird parallel dazu aufgerufen, sich ab 15 Uhr vor der Alten Oper zu einem „Spaziergang“ zu versammeln. Ab 14 Uhr hat die Initiative „Frankfurt 5G-frei“, die inhaltliche Überschneidungen mit den Corona-Skeptikern hat, dort ebenfalls eine Kundgebung angemeldet.

Die Initiative „Aufklärung statt Verschwörungsideologien“, die bereits an den vergangenen Wochenenden Hunderte Menschen zu Protesten gegen die Gegner der Corona-Einschränkungen mobilisiert hat, will erneut gegen die Corona-Skeptiker auf die Straße gehen. „Nach unseren beherzten Interventionen der letzten zwei Wochen gehen Resignation und Verzweiflung bei Verschwörungsideolog*innen und Rechten um“, heißt es auf der Webseite der Initiative. „Jetzt zählt’s! Lasst uns die verschwörungsideologischen ,Spaziergänge‘ und Kundgebungen aus Frankfurt verjagen.“ Als Treffpunkte für den Gegenprotest werden auf der Internetseite die Alte Oper ab 13.30 Uhr und die Weseler Werft ab 14.30 Uhr genannt.

Wie ein Sprecher des Frankfurter Ordnungsamts der Frankfurter Rundschau sagte, hat die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) außerdem ab 11 Uhr zwei Kundgebungen in der Innenstadt angemeldet, nämlich am Rathenauplatz und am Paulsplatz.

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