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Der Eiserne Steg wird wie der Holbeinsteg in der Silvesternacht gesperrt sein.
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Der Eiserne Steg wird wie der Holbeinsteg in der Silvesternacht gesperrt sein.

Silvester 2021

Frankfurt: Erneut Silvester mit wenig Knallerei

  • Kathrin Rosendorff
    VonKathrin Rosendorff
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Auch bei diesem Jahreswechsel ist die Feierei in Frankfurt coronabedingt sehr eingeschränkt. Die Polizei ist verstärkt im Einsatz, um das Böllerverbot an populären Orten wie in der Innenstadt und Alt-Sachs zu kontrollieren.

Gibt man bei Google Silvesternacht ein, erscheint ein Konfettiregen auf dem Bildschirm. Doch Partystimmung gibt es in der realen Welt in der zweiten Silvesternacht inmitten der Corona-Pandemie mit Omikron im Vormarsch nicht, dafür viele Verbote: Dazu gehört als erstes, dass das Zünden von Feuerwerk und Böllern an beliebten Plätzen in Frankfurt wie unter anderem am gesamten Mainufer, der Innenstadt oder auch in Alt-Sachsenhausen und im Bahnhofsviertel untersagt sind.

Alle Böller-Verbotszonen hat die Stadt in ihrer Allgemeinverfügung auf ihrer Website aufgelistet. Das Verbot gilt an diesem Silvester-Freitag ab 18 Uhr bis 1. Januar, 3 Uhr.

Die vor der Pandemie so beliebten Fußgängerbrücken, wo es möglich ist, hübsch gedrängt mit anderen das Feuerwerk anzusehen, wie auf dem Holbeinsteg oder dem Eisernen Steg, sind ab 22 Uhr in der Silvesternacht bis 3 Uhr komplett gesperrt. Das hat nicht nur damit zu tun, dass die Leute sich gedrängt eher mit dem Virus anstecken, sondern die Gefahr ist laut Stadtpolizei auch groß, dass Betrunkene in den Main fallen könnten.

Und leider gab es auch in dem Gedränge auf dem Eisernen Steg sexuelle Übergriffe auf Frauen. Für den Autoverkehr ist die Untermainbrücke bis zur Alten Brücke, Nord- und Südseiten, bis 2. Januar gesperrt.

Die Landespolizei ist mit weit mehr Personal im Dienst. Hinweise auf „Querdenken“-Demos gebe es derzeit nicht, sagte die Polizei am Dienstag. Auch die Stadtpolizei wird verstärkt unterwegs sein. Sie wird vor allem auch Gastronomien und Bars kontrollieren, ob diese auch wirklich nur Geimpfte und Genesene hereinlassen. Tanzveranstaltungen sind verboten. Die wenigen Clubs, die mit einem Gastrokonzept geöffnet haben, dürfen keine Tanzfläche anbieten. Die Gäste sitzen wie im Gibson Club auf der Zeil an mit Glasscheiben abgetrennten Bereichen in ihren goldenen 20er-Jahre-Outfits an ihren Tischen.

Auf der Bühne ist das Motto: „Roaring Twenties“, Trommler treten auf, eine Burlesque-Tänzerin steht auf der Bühne. Die Gäste dürfen trotz 2G-Plus-Regel aber auch nicht am Tisch mit ihrer eigenen Gruppe tanzen.

Und was geht draußen? Es gibt anders als im Vorjahr keine Maskenpflicht in der Stadt und auch kein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen, da Frankfurt aktuell unter der Inzidenz von 350 liegt. Doch laut der verschärften Corona-Regeln dürfen nicht mehr als zehn Leute zusammen draußen unterwegs sein. Ungeimpfte, die sich mit mehr als einem weiteren Haushalt draußen treffen, müssten mit einer Geldstrafe von 200 Euro rechnen. Wer an verbotenen Zonen wie dem Mainufer eine Rakete startet, muss mindestens 200 Euro zahlen. Im Hauptbahnhof, aber auch in den S-Bahnen und S-Bahn-Stationen ist die Bundespolizei im Einsatz. Das Mitführen von Schusswaffen, Schreckschusswaffen, Hieb-, Stoß- und Stichwaffen sowie Messer aller Art ist dort in der Silvesternacht verboten.

Eine gute Nachricht gibt es dennoch: Wer im Garten böllert, wird nicht frieren. Es soll 9 Grad warm werden.

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