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Frankfurt: Enorme Summe bei Benefiz-Auktion für Ukraine

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Von: Andreas Hartmann

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Mehr als 100 000 Euro für Ukraine-Hilfe sind bei einer Kunst-Auktion zusammengekommen, die das Atelierfrankfurt organisiert hat.

Das Auktionshaus Christie’s ist einer der ganz großen Namen im internationalen Kunsthandel. Eine Versteigerung mit Deutschland- und Niederlande-Chef des Hauses, dem Auktionator Arno Verkade, ist dank seines Charmes ein Ereignis, nicht nur für diejenigen Glücklichen, die schließlich den Zuschlag erhalten.

Jetzt war Verkade zu einer Benefizauktion für die Ukraine in Frankfurt, organisiert vom Atelierfrankfurt – und die Summe, die der Verkauf von rund 80 Gemälden, Skulpturen und Fotografien eingebracht hat, ist schlicht märchenhaft.

Insgesamt 103 000 Euro kamen zusammen. „Das ist der Wahnsinn, wir sind total baff“, fasst Corinna Bimboese vom Atelierfrankfurt ihre Begeisterung in Worte. „Wir hätten uns über 50 000 Euro schon richtig gefreut! Aber das ist wirklich der Hammer!“

Bekannte Künstler:innen hatten Werke für die Benefizauktion gespendet, unter anderem als wohl bekanntester der Frankfurter Thomas Bayrle. Seine Lithografie „Rimini I“ war auch das teuerste einzelne Werk, es schnellte von 1500 auf 6000 Euro, das abstrakte Ölgemälde „Fermata“ von Eberhard Ross schnellte von 2000 auf 4500 Euro.

Spontane Idee

Die Idee zu der Auktion hatten Bimboese und ihre beiden Kolleginnen ziemlich spontan. „Eigentlich wollten wir Päckchen packen, aber die Hilfsorganisation Medico, unsere Nachbarn am Osthafen, hat uns davon abgeraten.“

Medico International erhält auch den Auktionserlös und gibt ihn an ukrainische Hilfsorganisationen weiter. „Das Konzept hat uns überzeugt“, sagt Bimboese. „Über das Auktionsergebnis staunte aber auch Medico.“

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