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Frankfurt: Energiesparen ohne Plan

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Alle sollen Energie sparen, auch die Kommunen. Wie das in Frankfurt genau aussehen soll, ist nicht ganz klar.

Die Preise für Strom und Gas steigen, der Winter naht. Alle sollen Energie sparen, auch die Kommunen. Wie das in Frankfurt genau aussehen soll, ist nicht ganz klar. Jedes Dezernat schaut für sich, wo es Energie einsparen kann. Einen gemeinsamen Energiesparplan gibt es nicht. Bisher ist klar: In den öffentlichen Gebäuden soll es bis Ende Februar nur noch kaltes Wasser zum Händewaschen geben. Römer und Paulskirche werden nachts nicht mehr beleuchtet. Wie in anderen städtischen Gebäuden – etwa Schauspielhaus, Museen oder den Tierhäusern im Zoo – Energie gespart wird, muss noch entschieden werden. Viele Entscheidungen stehen noch aus. Der Bund hat zwar Regelungen für die öffentliche Hand vorgegeben, der hessische Städtetag hat ebenfalls Empfehlungen gegeben. Doch sie unterscheiden sich. So sieht der Bund eine Höchsttemperatur von 19 Grad in Turnhallen vor, der Städtetag von 15, allerhöchstens 17 Grad. Wie warm die Turnhallen in Frankfurt sein werden? Noch offen. Ebenso muss noch entschieden werden, wie warm das Wasser in den Hallenbädern sein wird. Das Land will es auf 24, höchstens 26 Grad begrenzen, die Bundesverordnung nennt keine konkreten Zahlen. Aber eine Plakatkampagne ist bereits angelaufen: „Frankfurt spart Heizenergie“ steht darauf, es wird aufgefordert, die Heizung herunterzudrehen. Auf maximal 20 Grad oder Stufe 3. OB Peter Feldmann (SPD) warb zudem im August für ein städtisches Energiegeld nach dem Vorbild Kassels. Dort bekommen ab Oktober alle auf Antrag einmalig 75 Euro ausgezahlt. Er kündigte an, den Vorschlag mit dem Magistrat zu diskutieren. sabu

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