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Frankfurt: Energie sparen

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Von: Kathrin Rosendorff

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Zocken verbraucht extrem viel Strom. istock
Zocken verbraucht extrem viel Strom. istock © Getty Images/iStockphoto

Mit welchen Methoden das im Haushalt geht

Die Energiekosten steigen und steigen. Wie kann ich zu Hause sparen? Die FR beantwortet die wichtigsten Fragen.

Was verbraucht im Haushalt am meisten Strom?

Im Schnitt 14,5 Prozent unserer Energie verbrauchen wir durch Strom. Laut Verbraucherzentrale NRW am meisten bei Kommunikation und Unterhaltung mit elektronischen Geräten – durchschnittlich fast ein Drittel. Dazu zählen Fernseher, Computer, Spielekonsolen. Besonders viel Strom verbraucht das Zocken: Dreieinhalb Stunden Gaming pro Tag fressen mehr als eine Kilowattstunde und mehr als 380 im Jahr – dafür kann man rund 500-mal die Wäsche waschen, etwa 1900 Kilometer elektrisch fahren oder ein Jahr lang zwei Kühlgefriergeräte betreiben.

Wie kann ich im Haushalt Strom sparen?

Auf effiziente Geräte setzen. Denn andere typische Stromfresser sind Waschmaschine, Kühlschrank und Gefriertruhe. Bei solchen Großgeräten sollten Sie nach etwa 10 bis 15 Jahren ausrechnen, ob sich ein Neukauf lohne, rät die Verbraucherzentrale. Achtung: Fernseher werden meist größer gekauft, dies macht die Ersparnis häufig wieder hinfällig. Auch die alte Heizungspumpe kann ein großer Stromfresser sein. Der Austausch gegen eine neue, hocheffiziente Pumpe spart etwa 90 Prozent Strom.

Was geht im Homeoffice?

Licht verbraucht etwa fünf bis zehn Prozent unseres Stroms. Glüh- und Halogenlampen sollten durch sparsame LED-Leuchten ersetzt werden. Sie verbrauchen bis zu 90 Prozent weniger Strom. Und nicht vergessen, das Licht auszuschalten, wenn man in einen anderen Raum geht.

Ich dusche täglich und ungern kalt. Wie spare ich?

Etwa 20 Prozent unseres Energieverbrauchs für Wärme geht für Warmwasser drauf. Das hat die Verbraucherzentrale NRW ausgerechnet. Das sind etwa 100 Euro jährlich pro Person. Duscht man nur fünf statt sieben Minuten, bedeutet das einen um etwa 30 Prozent geringeren Energieeinsatz. Sparen kann man auch, wenn man die Duschtemperatur um einige Grad herunterdreht. Wenn man also mit 37 statt 40 Grad duscht, spart man bereits etwa zehn Prozent der Energie für Warmwasser ein. Außerdem hilft es, sparsame Duschköpfe einzusetzen und Hände mit kaltem Wasser zu waschen.

Was hat das meiste Sparpotenzial?

Das Heizen. Im Durchschnitt macht es 70 Prozent des Energieverbrauchs aus. Auf der Seite verbraucherzentrale-energieberatung.de wird geraten, die Heizung nachts oder wenn man nicht zu Hause ist, runterzudrehen. Digitale Systeme wie „Smart Home“ unterstützten dies: „Moderne Technik und gute Dämmung lassen den Sparstrumpf noch viel mehr wachsen.“ Wichtig sei, richtig zu lüften. Kurzes Querlüften bei weit geöffneten gegenüberliegenden Fenstern und Innentüren sei die effektivste Methode zum Luftaustausch. Gekippte Fenster sollten nach einer Weile wieder geschlossen werden, um nicht zum Fenster hinaus zu heizen.

Was gilt beim Kochen und beim Wäschewaschen?

Wer beim Kochen konsequent einen Topfdeckel nutzt, kann im Jahr bis zu 20 Euro Stromkosten sparen. Waschmaschinen sind laut Verbraucherzentrale-Experten nicht mehr so kritisch, weil sie mittlerweile weniger Energie verbrauchen. Aber man sollte, wenn möglich, nur bei 30 oder 40 Grad waschen und auf den Trockner verzichten.

Mein Vermieter, meine Vermieterin hat wegen der steigenden Energiepreise meine Warmmiete schon jetzt erhöht. Muss ich zahlen?

Nein, es ist nur ein Angebot, die Nebenkosten und Heizkostenvorauszahlungen frühzeitig bei der Warmmiete anzupassen. Die Höhe der Vorauszahlung orientiert sich an aktuellen Preisen und Verbrauch. Die Erhöhung kann man laut der mietrechtlichen Beratung in Frankfurt annehmen, um hohe Nachzahlungen zu vermeiden.

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Kathrin Rosendorff

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