Schulwechsel

Frankfurt: Rat vom Elternbeirat

  • Sandra Busch
    vonSandra Busch
    schließen

Für Viertklässlerfamilien in Frankfurt entscheidet sich nun, auf welcher Schule es nach den Sommerferien weiter geht. Der Stadtelternbeirat steht ihnen dabei zur Seite.

Am  Donnerstag gehen die Bescheide für Viertklässlerfamilien in die Post. Die Familien erfahren nun, auf welche weiterführende Schule ihr Kind nach den Sommerferien gehen wird. In den vergangenen Jahren ist es dabei immer wieder zu Tränen gekommen, denn rund zehn Prozent der Familien im Übergang hatten keinen Platz an ihrer Wunschschule bekommen und wurden einer anderen zugewiesen. Im vorigen Jahr betraf das 600 Schülerinnen und Schüler.

Oft suchen die Eltern in solchen Fällen Rat, zum Beispiel beim Stadtelternbeirat. „Wir versuchen dann, Auskunft zu geben“, sagt Stadtelternbeirätin Julia Frank. Wie das mit den Wartelisten läuft. Oder mit einem Widerspruch. Jeden Dienstag bietet der Elternbeirat telefonische Sprechzeiten an, ansonsten ist der Anrufbeantworter zu erreichen. Frank oder Ali Riza Duru, der dem Ausschuss „Übergang 4/5“ vorsitzt, rufen dann zurück.

Frank geht aber davon aus, dass sich in diesem Jahr nicht so viele Eltern melden werden. Viele Schulen mussten in diesem Jahr mehr Plätze verlosen, da sie keine eigenen Kriterien mehr bei der Auswahl der künftigen Fünftklässler anwenden durften. „Viele Eltern haben taktisch gewählt und eine Verlosung in Betracht gezogen“, sagt Frank. „Das wird sich hoffentlich beim Verteilen der Schülerinnen und Schüler bemerkbar gemacht haben.“

Sie sieht vor allem Handlungsbedarf bei der Gründung neuer Schulen. Zu den angekündigten Gymnasium Mitte-Nord und Ost gebe es keine Informationen. Wohin die Johanna-Tesch-Schule ziehen werde, sei unklar. Sie ist in diesem Schuljahr in Bockenheim gegründet worden und soll in den Norden umsiedeln. „Es ist wichtig, dass nun Schulplätze geschaffen werden“, sagt Frank.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare