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Schulen in der Pandemie

Frankfurt: Eltern fordern Perspektive für Schulen

  • Sandra Busch
    vonSandra Busch
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Der Stadtelternbeirat hat einen offenen Brief an den hessischen Kultusminister geschrieben. Verlässliche Perspektiven und Pragmatismus wollen die Eltern.

Der Stadtelternbeirat fordert eine verlässliche Perspektive für Schüler:innen und Eltern in der Pandemie. „Die Familien haben im vergangenen Jahr extreme Herausforderungen gemeistert, und insbesondere die Schüler:innen haben viel ertragen und mitgetragen“, schreiben die Elternvertreter:innen in einem offenen Brief an Kultusminister Alexander Lorz (CDU) und Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). „Familien und Schulen brauchen endlich wieder Planbarkeit und Verlässlichkeit.“

Ab Montag dürfen die Kinder der Jahrgangsstufen 1 bis 6 wieder in die Schule gehen. Die Präsenzpflicht ist seit kurz vor den Weihnachtsferien ausgesetzt. Die Schülerinnen und Schüler werden nun nach dem Wechselmodell unterrichtet: Abwechselnd ist ein Teil zu Hause und ein Teil in der Schule. Es gehe nicht um „verbindliche Datumsangaben, die sind in diesem schnell veränderlichen Infektionsgeschehen nicht zu halten“, schreiben die Eltern. „Es müssen endlich konkrete Faktoren und Eckwerte definiert werden, ab denen nächste Schritte umgesetzt werden.“ Das könne ein Mix aus Inzidenzwerten über einen gewissen Zeitraum, dem R-Wert, der Auslastung von Krankenhausbetten und Kenntnissen zur Ausbreitung von Virus-Mutationen durch vermehrte Testungen sein.

Zudem bemängelt der Stadtelternbeirat, dass durch das Festhalten am Mindestabstand von 1,50 Metern im Wechselmodell die meisten Klassenräume zu klein sind, um die Klassen zu halbieren. Viele müssten gedrittelt werden, um den Mindestabstand einzuhalten.

„Das bedeutet, dass aufgrund mangelnder Personal- und Raumressourcen erneut auf manche Nebenfächer verzichtet werden muss.“ Außerdem würde durch eine Drittelung von Klassen weniger Unterricht pro Schüler:in stattfinden können, was wiederum zu Bildungsungerechtigkeit führen würde. Schließlich können manche Klassen auch halbiert werden.

Die Elternvertreter wünschen sich daher eine „pragmatische Handhabung“ des Wechselmodells. Abstand halten sei wichtig, aber „es sollte nicht an ein paar Zentimetern Abstand im Klassenraum scheitern, um eine Halbierung der Klassen zu ermöglichen“.

Außerdem sollten im Falle von Ausbrüchen an Schulen die jeweilige Klasse nach 5 Tagen getestet werden. „Das würde alle Beteiligten beruhigen und ein schnelles Eindämmen eines Infektionsgeschehens ermöglichen.“

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