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Frankfurt: Elektro-Rufbus fährt in weitere Stadtteile

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Von: Florian Leclerc

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Das On-Demand-Angebot ist im Oktober 2021 gestartet.
Das On-Demand-Angebot ist im Oktober 2021 gestartet. © Christoph Boeckheler

Der Rufbus Knut fährt künftig in weitere Frankfurter Stadtteile im Norden, dauerhaft nach Bad Vilbel sowie an den Wochenenden auch nachts.

Der Elektro-Rufbus Knut wird künftig in weitere Stadtteile im Frankfurter Norden sowie dauerhaft nach Bad Vilbel fahren. Wie die lokale Nahverkehrsgesellschaft Traffiq und das Verkehrsdezernat mitteilten, kämen von Herbst an Fahrten in die Stadtteile Kalbach-Riedberg, Frankfurter Berg und Berkersheim hinzu. Begonnen hatte das On-Demand-Angebot im Oktober 2021 mit Fahrten nach Bonames, Harheim, Nieder-Erlenbach und Nieder-Eschbach.

Seit diesem Sommer fährt der Rufbus auch nach Bad Vilbel, um den Ausfall der S-Bahn-Linie S 6 auszugleichen. Die S 6 fährt wegen Gleisarbeiten bis zum 4. September nicht zwischen Frankfurt und Bad Vilbel. Den Rufbus zwischen den beiden Städten haben den Angaben zufolge bislang 60 Menschen genutzt. Das Angebot bleibt über den Sommer hinaus bestehen.

Buchung per Telefon oder App

An den Wochenenden soll der Rufbus künftig auch nachts im Einsatz sein. Das sei ein vielfach geäußerter Wunsch aus den nördlichen Stadtteilen gewesen, teilten Verkehrsdezernent Stefan Majer (Grüne) und Traffiq-Geschäftsführer Tom Reinhold gemeinsam mit.

Bislang fahren drei Rufbusse durch Frankfurt. Bestellen lassen sie sich über die App „RMV on demand“ oder über das RMV-Servicetelefon unter 0 69 / 24 24 80 24. Bei telefonischer Buchung kann man im Fahrzeug bargeldlos zahlen, andernfalls per App.

Fahrgäste zahlen pro Fahrt einen Grundpreis von zwei Euro. Der Grundpreis entfällt, wenn man einen Fahrschein hat. Hinzu kommen ein sogenannter Komfortaufschlag von einem Euro und ein Kilometerpreis von 30 Cent. Mit Fahrschein kosten zehn Kilometer Fahrt vier Euro. Der Bus hält an einer von 1500 echten und virtuellen Haltestellen.

Die CDU in Nieder-Erlenbach begrüßte die Ausweitung des Angebots. „Nieder-Erlenbach erhält damit eine starke Verbindung in die Nachbarstadtteile sowie an weitere U- und S-Bahn-Stationen. Auch die bestehen bleibende Verbindung nach Bad Vilbel ist wertvoll, denn viele Nieder-Erlenbacherinnen und Nieder-Erlenbacher fahren gern in die Quellenstadt, um dort Erledigungen zu machen oder um beispielsweise Ärzte aufzusuchen“, sagten Ortsvorsteher Yannick Schwander und die CDU-Fraktionsvorsitzende im Ortsbeirat, Ingrid Reitzammer.

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