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„Late Night Shopping“ gab es zuletzt im Herbst 2019 im Frankfurter Brückenviertel. Nun will der Handel wieder Kundinnen und Kunden nach Sachsenhausen locken. Foto: Monika Müller
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„Late Night Shopping“ gab es zuletzt im Herbst 2019 im Frankfurter Brückenviertel. Nun will der Handel wieder Kundinnen und Kunden nach Sachsenhausen locken.

Wirtschaft

Frankfurt: Einkaufen im Viertel

  • Christoph Manus
    VonChristoph Manus
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Die Frankfurter IHK und die Gewerbevereine werben mit einer Kampagne für den lokalen Einzelhandel. Aktionen gibt es etwa im Brückenviertel in Sachsenhausen.

Mit Aktionen unter dem Motto „Heimat shoppen“ will die Industrie- und Handelskammer Kundinnen und Kunden ermuntern, mehr in den Ortskernen und Stadtteilzentren einzukaufen. Läden und Lokale seien Stätten der Begegnung für die Menschen und die Grundlage dafür, dass Städte lebenswert blieben, sagte der Frankfurter IHK-Präsident Ulrich Caspar am Dienstag bei der Vorstellung der lokal geplanten Aktivitäten zur bundesweiten Kampagne. Die Kundinnen und Kunden entschieden mit ihrem Konsumverhalten, ob es dieses Angebot weiter gebe oder nicht.

Die Kampagne

106 Städte und Gemeinden beteiligen sich in Hessen an der Initiative „Heimat shoppen“ der Industrie- und Handelskammern. Ziel ist es, den Einzelhandel, die Gastronomie und Dienstleistungsbetriebe vor Ort zu stärken.

Aktionstage sind überwiegend für Freitag und Samstag, 10./11. September geplant. Das Angebot reicht von Late-Night-Shopping und Gewinnspielen bis zu einer Eisbahn, die in Hanau aufgebaut wird.

Im IHK-Bezirk Frankfurt gibt es in zehn Kommunen Aktionen. In Frankfurt beteiligen sich zwölf Gewerbevereine und Interessengemeinschaften an der Initiative.

Mehr zur Kampagne ist unter www.heimatshoppen.de zu finden. cm

Gerade in den Stadtteilen jenseits der Frankfurter Innenstadt sei die Lage des Einzelhandels schon vor Corona angespannt gewesen, sagte Ernst Schwarz, Vorsitzender des Dachverbands Frankfurter Gewerbevereine. Dann hätten Pandemie und Schließungen die Umsätze in den Einkaufsstraßen so massiv einbrechen lassen wie nie seit dem Zweiten Weltkrieg. Umso wichtiger sei es, das dortige Gewerbe mit der IHK-Aktion „Heimat shoppen“ und einer lokalen Kampagne, die am Donnerstag vorgestellt wird, zu unterstützen, sagte Schwarz.

Aktionen zur Kampagne „Heimat shoppen“ kündigt etwa der Sachsenhäuser Gewerbeverein Brückenviertel an. Die Läden sind dort am Samstag bis 22 Uhr geöffnet. Das Künstlerkollektiv der „Galerie Brücke54“ eröffnet an diesem Tag eine Kunstausstellung, die sich in Werken von zehn Künstler:innen mit dem Thema „Heimat“ befasst. Die Modemacher:innen „leonid matthias“ haben eine Kollektion „Based in Frankfurt“ entworfen, die sie als Liebeserklärung an die Stadt verstehen. Das „Apfelweinkontor“ lädt ein zu „Heimatschoppen“, Frankfurter Apfelweinen.

Die Lage habe sich inzwischen verbessert. Trotzdem sei es wichtig, ein Signal zu setzen, „dass wir da sind und weiter da sein wollen“, sagte Josef Grunenberg vom „Apfelweinkontor“, der den Gewerbeverein mit Aroon Nagersheth von der „Galerie Brücke54“ führt. Schwarz machte auf Fragen hin keinen Hehl aus der Befürchtung, dass es bei einer Verschärfung der Corona-Lage zu einem neuen Lockdown kommen könnte. „Aber wir müssen positiv denken. Sonst wären wir nicht mehr da in dieser Zeit.“

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