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Hier soll die A661 eigentlich eingehaust werden.

Stadtentwicklung

Frankfurt: Einhausung der A661 rückt in weite Ferne

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Die hessische Straßenbehörde hält ein eigenes Planfeststellungsverfahren für nötig. Damit könnte der Ausbau erst 2028 erfolgen.

Für eine Einhausung der Autobahn A661 zwischen Friedberger und Seckbacher Landstraße ist laut hessischer Straßenbehörde Hessen Mobil „ein eigenes Planfeststellungsverfahren“ nötig. „Die Einbeziehung einer ‚Einhausung A661‘ im Planergänzungsverfahren zur Fertigstellung der vierstreifigen A661 kann aus Sicht von Hessen Mobil nicht erfolgen, da aufgrund des Planungsstandes der Einhausung (Machbarkeitsstudie) ein gemeinsames Verfahren nicht möglich ist“, teilte der zuständige Projektleiter Jürgen Semmler auf Anfrage der Bürgervereinigung Nordend mit. 

2020 werde Hessen Mobil das Planfeststellungsverfahren für den Ausbau der vierspurigen A661 von der Friedberger Landstraße bis Autobahndreieck Erlenbruch mit weiteren Verflechtungsstreifen und Lärmschutz eröffnen. Der Ausbau soll bis 2028 erfolgen. 

Wie aus dem Schreiben weiter hervorgeht, halte der Bund den darauffolgenden Ausbau der A661 auf durchgehend sechs Spuren von Bad Homburger Kreuz bis Offenbach-Kaiserlei für erforderlich. Dabei könne die Einhausung berücksichtigt werden. Eine Verkehrsuntersuchung sei nötig. 

Die schwarz-rot-grüne Koalition im Römer hatte die gewünschte Einhausungsvariante Anfang April beschlossen. Sie strebt eine Verwaltungsvereinbarung mit Hessen Mobil für die gemeinsame Planung des Autobahnausbaus und der Einhausung an. Die Bürgervereinigung Nordend, ein Teil des Aktionsbündnisses unmenschliche Autobahn, nennt diese Einstellung „naiv“. Falls die Stadt auf einer Einhausung bestehe, müsse der sechsstreifige Ausbau der A661 schon jetzt mitgeplant werden.

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